Sigenergy Praxischeck, Erfahrungen und Online-Rechner

Sigenergy unter der Lupe: Wechselrichter, Speicher Erfahrungen & Preis

Sigenergy ist aktuell eines der spannendsten Premium-Energiesysteme für Wohnhäuser. PV-Wechselrichter, Speicher, Wallbox, Backup, App, KI-Modus und dynamische Stromtarife wachsen zu einem gemeinsamen System zusammen. In dieser Kombination gehört Sigenergy derzeit zu den stärksten Lösungen, wenn moderne Technik, Alltagstauglichkeit und Preis-Leistung zusammenpassen sollen.

Dieser Ratgeber richtet sich an Kunden, die Sigenergy bereits interessant finden, ein erstes Angebot prüfen oder ein eigenes Projekt konkret einschätzen möchten. Wir, die Photovoltaik Berg GmbH, bringen dafür über zwei Jahre Sigenergy-Praxis, mehr als 500 installierte Sigenergy-Systeme, Gold-Partner-Status und direkte Sigenergy-Factory-Erfahrung aus Shanghai mit.

Sie möchten eine ehrliche Einschätzung zu Sigenergy, ein faires Vergleichsangebot oder professionelle Beratung aus erster Hand? Dann sind Sie hier richtig. Wir installieren deutschlandweit Sigenergy-Systeme als Komplettpaket von A bis Z.

Erfahrung500+ Systeme installiertPhotovoltaik Berg hat weit über 500 Sigenergy-Systeme installiert.
Bewertung⭐⭐⭐⭐⭐Bei über 1.000 zufriedenen Kunden.
AuszeichnungGold Partner 2026Photovoltaik Berg ist 2026 als Sigenergy Gold Partner / Gold Installer ausgezeichnet.

Sigenergy Angebot anfragen

Einleitung:

Sigenergy ist kein einzelner Speicher und kein einzelner Wechselrichter, sondern ein ganzes Energie-Ökosystem für das Haus: PV-Erzeugung, Batteriespeicher, Wallbox, Backup, App-Steuerung, dynamische Stromtarife und spätere Erweiterungen greifen ineinander. Genau deshalb ist Sigenergy spannend, aber auch erklärungsbedürftig. Nicht jedes Haus braucht jede Komponente, und nicht jedes Angebot nutzt die Möglichkeiten des Systems sauber aus.

In diesem Ratgeber ordnen wir das Sigenergy-Ökosystem Schritt für Schritt ein: von SigenStor, TP2 und Neo über Speicher, Gateway, EVAC/EVDC-Wallbox und mySigen App bis zu Kosten, typischen Planungsfehlern und sinnvollen Einsatzfällen. Weiter unten finden Sie außerdem einen Sigenergy-Rechner, mit dem Sie eine erste PV-Berg-Konfiguration für Ihr eigenes Projekt vorbereiten können.

Sigenergy im Praxischeck: warum das System gerade so gefragt ist

Sigenergy trifft gerade einen Nerv, weil viele Kunden nicht mehr nur eine PV-Anlage suchen. Sie wollen ein System, das Speicher, E-Auto, Ersatzstrom, App, dynamische Tarife und spätere Erweiterungen sauber zusammendenkt. Genau dort ist Sigenergy stark: modern, integriert, optisch hochwertig und technisch breit aufgestellt.

Der wichtige Punkt ist deshalb nicht, ob Sigenergy grundsätzlich interessant ist. Das ist es. Entscheidend ist, ob das konkrete Angebot die Möglichkeiten des Systems sauber nutzt: passende Speicherklasse, richtige Wallbox-Richtung, Gateway/Backup nur dort, wo es Sinn ergibt, transparente Elektroplanung und ein vollständiges Angebot inklusive Montage und Inbetriebnahme.

Sigenergy-System vorkonfigurieren Bestehendes Angebot prüfen lassen

Echte Sigenergy Projekte

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Sigenergy AC-Installation mit Speicher, Wechselrichter und Elektroverteilung in einem Technikraum Photovoltaik-Dachanlage mit neu installierten Modulen auf einem Wohnhaus in Köln Dachmontage Elektromontage

50859 Köln · Sigenergy

Sigenergy Installation in 50859 Köln: 43 JA-Solar-Module à 450 W mit 19,35 kWp Gesamtleistung.

AC-seitig: Sigenergy TP2 12 kW + 8 kW, 3 × 9 kWh SigenStor-Speicher, Notstrom ja, Wallbox nein.

Sigenergy AC-Installation mit Energy Controller und SigenStor-Speicher in einer Garage Photovoltaik-Dachanlage mit Aiko-Modulen auf einem Wohnhaus in Quakenbrück Dachmontage Elektromontage

49610 Quakenbrück · Sigenergy

Sigenergy Installation in 49610 Quakenbrück: 24 Aiko-Neostar-3-S-Module à 475 W mit 11,4 kWp Gesamtleistung.

AC-seitig: Sigenergy Energy Controller TP12, 9 + 6 kWh SigenStor-Speicher, Sigen Gateway HomePro TP, Wallbox nein.

Sigenergy AC-Installation mit Hybrid-Wechselrichter, SigenStor-Speicher und Zählerschrank in Rheine Photovoltaik-Dachanlage mit JA-Solar-Modulen auf einem Wohnhaus in Rheine Dachmontage Elektromontage

48429 Rheine · Sigenergy

Sigenergy Installation in 48429 Rheine: 21 JA-Solar-Module à 450 W mit 9,45 kWp Gesamtleistung.

AC-seitig: Sigenergy TP2 Hybrid 10 kW, 9 + 6 kWh SigenStor-Speicher, Notstrom nein, Wallbox ja.

Sigenergy AC-Installation mit Hybrid-Wechselrichter und SigenStor-Speicher in Stutensee Photovoltaik-Dachanlage mit JA-Solar-Modulen auf einem Wohnhaus in Stutensee Dachmontage Elektromontage

76297 Stutensee · Sigenergy

Sigenergy Installation in 76297 Stutensee: 20 JA-Solar-Module à 450 W mit 9,0 kWp Gesamtleistung.

AC-seitig: Sigenergy TP2 Hybrid 8 kW, 9 kWh SigenStor-Speicher, Notstrom nein, Wallbox nein.

Sigenergy SigenStor-Speicher in einem Technikraum in Weyhe Photovoltaik-Dachanlage mit AIKO-Modulen auf einem Wohnhaus in Weyhe Dachmontage Elektromontage

28844 Weyhe · Sigenergy

Sigenergy Installation in 28844 Weyhe: 30 AIKO-Neostar-3S+-Module à 475 W mit 14,25 kWp Gesamtleistung.

AC-seitig: Sigenergy Energy Controller 12.0 TP, 15 kWh SigenStor-Speicher, Notstrom nein, Wallbox nein.

Sigenergy SigenStor-Speicher im Außenbereich in Hamburg Photovoltaik-Dachanlage mit JA-Solar-Modulen auf einem Wohnhaus in Hamburg Dachmontage Elektromontage

22457 Hamburg · Sigenergy

Sigenergy Installation in 22457 Hamburg: 18 JA-Solar-Module à 450 W mit 8,1 kWp Gesamtleistung.

AC-seitig: Sigenergy TP 12 kW, 9 + 6 kWh SigenStor-Speicher, Notstrom nein, DC-Charger-Wallbox ja.

Sigenergy-System vorkonfigurieren

Mit dem Sigenergy-Rechner können Sie ein erstes PV-Berg-System vorkonfigurieren: PV-Leistung, Speichergröße, Wallbox, Ersatzstrom/Gateway, Wärmepumpe und Elektroinstallation. Das Ergebnis ist eine grobe Projektorientierung und ein direkter Einstieg in die Beratung.

Konfigurierter Preiswird berechnet

Sigenergy-Angebot prüfen lassen

Viele Leser kommen nicht bei null in diesen Ratgeber. Sie haben Sigenergy gesehen, ein erstes Angebot erhalten oder vergleichen mehrere Anbieter. Dann lohnt sich ein zweiter Blick auf die Ausstattung: Welche Systemlinie wurde angeboten? Welche Batterieklasse ist enthalten? Ist Gateway oder Ersatzstrom wirklich vorgesehen? Welche Wallbox ist eingeplant? Sind App, Power Sensor, Elektroinstallation, Montage, Inbetriebnahme und spätere Erweiterbarkeit sauber berücksichtigt?

Photovoltaik Berg prüft ein Sigenergy-Projekt nicht als reine Komponentenliste, sondern als vollständiges Hausenergiesystem. Wer bereits ein Angebot vorliegen hat, kann es als Grundlage für die Beratung nutzen. Der Rechner in diesem Artikel hilft zusätzlich, eine eigene PV-Berg-Konfiguration vorzubereiten.

Zum Sigenergy-Rechner Sigenergy-Beratung anfragen

Was Sigenergy als Energiesystem besonders macht

Bei Sigenergy geht es nicht nur um einen Wechselrichter oder einen Speicher. Der Reiz liegt im Zusammenspiel: SigenStor, TP2 oder Neo bilden die Systembasis; Batteriemodule speichern Solarstrom; Gateway/HomePro kann Backup- und Smart-Load-Funktionen ermöglichen; EVAC oder EVDC binden das E-Auto ein; die mySigen App macht Energieflüsse, Betriebsmodi, Speicherstand, Wallbox und Tarife sichtbar.

Für Kunden mit bestehendem Angebot ist genau diese Vollständigkeit wichtig: Ein Sigenergy-Angebot sollte nicht nur eine kWh-Zahl und einen Wechselrichter nennen, sondern zeigen, welche Rolle Speicher, Gateway, Wallbox, App, dynamische Tarife, Elektroinstallation und spätere Erweiterungen im konkreten Haus spielen.

SigenStor, TP2 und Neo im Praxischeck

Die drei wichtigsten Systemrichtungen sind schnell einzuordnen: SigenStor ist die leistungsstärkste All-in-One-Plattform, TP2 ist die schlankere Preis-Leistungs-Richtung und Neo ist die kompakte Residential-Linie im Ausblick.

SigenStor ist stark, wenn größere Leistung, mehrere Batteriemodule, EVDC, Backup oder maximale Flexibilität gefragt sind. TP2 ist naheliegend, wenn eine saubere Sigenergy-Speicherlösung bis 12 kW Wechselrichterleistung reicht. Neo kann für typische Wohnhäuser spannend werden, sobald deutsche Daten, Preise und Verfügbarkeit belastbar planbar sind.

Für den Kunden zählt deshalb nicht eine abstrakte Produktdebatte, sondern die Frage: Was ist im konkreten Angebot enthalten und passt die Ausstattung zum Haus, Verbrauch, E-Auto, Backup-Wunsch und Zukunftsplänen?

Typische Sigenergy-Projekte richtig einordnen

Ausgangslage Naheliegende Sigenergy-Richtung Worauf beim Angebot achten?
Normales Einfamilienhaus mit Speicher SigenStor oder TP2 mit 6- oder ca. 9-kWh-Speicher Verbrauch, Abendlast, Dachgröße und spätere Erweiterbarkeit.
Größeres Haus oder hoher Stromverbrauch SigenStor mit größerer Wechselrichterleistung und mehreren Batteriemodulen PV-Leistung, Speicherstufen, Platz, Netzanschluss und Lastprofil.
Schlanke, leise Systemlösung gewünscht TP2 mit separatem Batterieturm Gut, wenn bis 12 kW Wechselrichterleistung reichen und weniger MPPTs kein Problem sind.
Kompakte Residential-Lösung interessant Neo als kommende Option im Blick behalten Spannend für typische Wohnhäuser, sobald deutsche Verfügbarkeit, Daten und Preise feststehen.
Ersatzstrom oder Backup wichtig SigenStor oder TP2 mit Gateway / HomePro Welche Verbraucher sollen weiterlaufen? Ganze Hausversorgung oder nur wichtige Stromkreise?
E-Auto soll mit PV-Strom laden EVAC als AC-Wallbox PV-Überschuss, dynamisches Lastmanagement, Phasenumschaltung und App-/RFID-Steuerung.
Bidirektionales Laden / V2X interessant EVDC mit SigenStor oder TP2 einordnen Fahrzeug, Freigaben, Kabellänge, Systemaufbau und reale Verfügbarkeit entscheiden.
Bestehende PV-Anlage soll Speicher bekommen Sigenergy-Speicher-Nachrüstung als Projekt Drittanbieter-Wechselrichter, Messkonzept, Power Sensor, App-Anzeige und Eigenverbrauch.
Gauben, Restflächen oder Teilverschattung SigenMicro als Ergänzung einplanen Kleine Modulgruppen können nutzbar werden, ohne die Hauptstrings unnötig kompliziert zu machen.
Wärmepumpe soll später ins Energiesystem SigenStor/TP2 heute sauber planen, SigenFlux als Ausblick mitdenken Sigenergy hat eine eigene Wärmepumpe angekündigt. Für Kunden wird das vor allem interessant, wenn PV, Speicher und Wärme später gemeinsam gesteuert werden.

Photovoltaik Berg Erfahrungen mit Sigenergy

Photovoltaik Berg hat bereits weit über 500 Sigenergy-Systeme installiert und verbaut Sigenergy seit rund zwei Jahren. Dazu kommen 5 Sterne bei über 1.000 zufriedenen Kunden. Diese Erfahrung ist für den Ratgeber entscheidend: Die Einordnung kommt nicht nur aus Datenblättern, sondern aus Planung, Montage, Inbetriebnahme und Kundenalltag.

2026 ist Photovoltaik Berg als Sigenergy Gold Partner / Gold Installer ausgezeichnet. Zusätzlich war das PV-Berg-Team als Gold Installateur direkt im Sigenergy-Headquarter und in der Factory in Shanghai vor Ort. Dort wurden Entwicklung, Fertigung und Qualitätsprüfung live angesehen.

Für Kunden bedeutet das: Photovoltaik Berg kennt Sigenergy nicht nur als gehyptes Prospektprodukt, sondern aus vielen realen Anlagen, echten Dach- und Elektro-Situationen, Kundenprojekten und direktem Herstellerkontakt.

SigenStor, TP2 und Neo im Vergleich

Aspekt SigenStor TP2 Neo
Einsatzzweck Leistungsstarke All-in-One-Plattform für größere oder besonders flexible Anlagen mit PV, Speicher, EMS, Backup und Wallbox. Schlankere Hybrid-Wechselrichter-Lösung für viele normale Einfamilienhäuser, wenn bis 12 kW reichen und weniger MPPTs passen. Kompakte Residential-Linie für typische Wohnhäuser, bei denen Platz, Integration und Zukunftsfähigkeit im Vordergrund stehen.
Wechselrichterleistung Dreiphasig 5 bis 30 kW. Dreiphasig 3 bis 12 kW. Laut Messegespräch bis etwa 15 kW.
Max. PV-Leistung / DC-AC Bis 48 kW PV-Leistung; dreiphasig bis ca. 1,6 DC/AC-Verhältnis. Je nach Modell 6 bis 24 kW PV-Leistung; schlanker ausgelegt. Finale deutsche Daten abwarten.
PV-Eingänge / MPPT 2, 3 oder 4 MPPT; 16 A je MPPT; gut bei komplexeren Dächern. 2 MPPT; bei größeren Modellen 16/32 A je MPPT möglich; Stringplanung wichtiger. Bisherige Neo-Unterlagen nennen 4 MPPT-Kanäle.
Spannungsfenster 1.100 V DC, Startspannung 180 V, MPPT-Bereich 160 bis 1.000 V. 1.100 V DC, Startspannung 180 V, MPPT-Bereich 160 bis 1.000 V. Noch vorsichtig behandeln, bis finale deutsche Datenblätter im Projekt genutzt werden.
Speicher / Kapazität BAT 6.0/10.0 mit 5,84/8,76 kWh nutzbar; bis 6 Module je Controller. Sigen Battery über Battery Controller; ebenfalls bis 6 Module je Controller planbar. Voraussichtlich eigene Neo-Batteriemodule mit 6 und 8 kWh.
Lade-/Entladeleistung Speicher BAT 6.0: 3,0 kW, BAT 10.0: 4,6 kW; Peak 4,5/6,9 kW für 10 Sekunden; skaliert mit Modulanzahl. Gleiche Batterielogik, aber Systemgrenzen von TP2, Battery Controller und Projektlast beachten. Noch final prüfen; dieser Wert ist für Neo besonders wichtig.
Backup-Leistung Energy Controller nennt je nach Klasse 7,5 bis 36 kW Peak für 10 Sekunden; 0 ms nur mit passender Gateway-/Batterie-Konfiguration. Backup möglich, aber stärker durch Wechselrichterklasse, Gateway und Batterieauslegung begrenzt. Backup-/Gateway-Logik soll stärker integriert werden, finale Leistungsdaten prüfen.
Wirkungsgrad / Geräusch Max. Wirkungsgrad ca. 98,1 bis 98,4 Prozent; aktive geregelte Kühlung. Max. Wirkungsgrad bis ca. 98,7 Prozent; natürliche Konvektion, sehr leise. Als Wohnhaus-Lösung geplant; finale Geräuschdaten prüfen.
Schutz / Montage IP66, Außenmontage projektbezogen möglich, Energy Controller ca. 36 kg. IP66, Wandmontage, 99 mm Tiefe, unter 17 kg. Bisherige Neo-Unterlagen nennen IP66; Montagebedingungen projektbezogen prüfen.
Garantie 10 Jahre, je nach Produkt/Programm erweiterbar. 10 Jahre, je nach Produkt/Programm erweiterbar. Finale Garantiebedingungen für Deutschland abwarten.
Wallbox-Kompatibilität EVAC und EVDC als starke Optionen. EVAC und EVDC je nach Projekt einordnen. Neue bidirektionale AC-Wallbox als wichtiger Ausblick; EVDC eher kein Neo-Kernthema.
Bidirektionales Laden / V2X Besonders interessant mit EVDC, abhängig von Fahrzeug und Freigabe. Je nach System und Fahrzeugfreigabe möglich. Eher über die neue bidirektionale AC-Wallbox als Ausblick relevant.
mySigen App / EMS Voll in mySigen App und Energiemanagement eingebunden. Ebenfalls in mySigen App und Energiemanagement eingebunden. Soll in die gleiche Sigenergy-Plattformlogik eingebunden werden.
Vorteile Maximale Flexibilität, hohe Leistung, starke Integration, sehr gute Basis für Backup und E-Mobilität. Schlanker, leise, häufig kosteneffizienter, ausreichend für viele Standardanlagen. Kompakt, voraussichtlich kosteneffizienter, gut für Wohnhäuser mit begrenztem Platz.
Nachteile / Grenzen Für kleine Standardanlagen nicht immer nötig; höherer Systemumfang. Begrenzter auf 12 kW und weniger flexibel bei sehr komplexen Dächern. Noch abhängig von Verfügbarkeit, Datenblättern, Preisen und Praxiserfahrung.

Vom Preisvergleich zur eigenen Sigenergy-Konfiguration

Nach Systemvergleich und Komponentenblick ist der nächste sinnvolle Schritt eine konkrete Vorkonfiguration. Der Rechner oben übersetzt PV-Leistung, Speichergröße, Wallbox, Gateway, Wärmepumpe und Elektroinstallation in eine erste Projektlogik. So wird aus allgemeinem Sigenergy-Interesse schneller ein belastbares PV-Berg-Angebot.

Sigenergy-System erneut konfigurieren

Sigenergy SigenStor: Das All-in-One-Flaggschiff-System

SigenStor ist die leistungsstarke All-in-One-Plattform von Sigenergy. Sie passt besonders dann, wenn PV-Wechselrichter, Speicher, Energiemanagement, Backup und Wallbox eng zusammenarbeiten sollen.

Funktionen

SigenStor bündelt Wechselrichter, Batteriemodule und Energiemanagement in einem modularen Turmkonzept. Je nach Auslegung sind Wechselrichterleistungen von 5 bis 30 kW relevant. Das System kann PV-Strom direkt im Haus nutzen, Überschüsse speichern, eine Wallbox einbinden und mit Gateway/HomePro auch Backup-Funktionen übernehmen.

Technische Details

SigenStor arbeitet dreiphasig mit Energy-Controller-Leistungsklassen von 5 bis 30 kW. Für die PV-Seite sind bis zu 48 kW maximale PV-Leistung möglich, je nach Controllergröße mit 2, 3 oder 4 MPPT-Trackern, 16 A Eingangsstrom je MPPT, 1.100 V maximaler DC-Spannung, 180 V Startspannung und 160 bis 1.000 V MPPT-Spannungsbereich. Das DC/AC-Verhältnis liegt dreiphasig bei bis zu 1,6. Der maximale Wirkungsgrad liegt je nach Leistungsklasse bei etwa 98,1 bis 98,4 Prozent.

Für die Speicherplanung ist die Lade- und Entladeleistung entscheidend: Ein BAT 6.0 liefert bis 3,0 kW maximale Lade-/Entladeleistung und 4,5 kW Peak für 10 Sekunden; ein BAT 10.0 liefert bis 4,6 kW dauerhaft und 6,9 kW Peak. Mit mehreren Modulen skaliert die Leistung entsprechend, bei 6 BAT-10-Modulen rechnerisch bis 27,6 kW maximale Lade-/Entladeleistung. Für Backup nennt Sigenergy je nach Energy Controller eine 10-Sekunden-Spitzenleistung von 7,5 bis 36 kW und 0 ms Umschaltzeit auf der Lastseite, wenn Energy Controller, Batterie und Gateway passend zusammenspielen. Die Plattform ist IP66 geschützt, aktiv geregelt gekühlt und für Außenmontage beziehungsweise niedrige Temperaturen geeignet, die konkrete Auslegung bleibt aber projektabhängig.

Kompatibilität mit anderen Sigenergy-Komponenten

SigenStor arbeitet mit den Sigenergy-Batteriemodulen, mySigen App, Power Sensor, Gateway/HomePro, EVAC und EVDC zusammen. Auch SigenMicro kann bei schwierigen Dachflächen sinnvoll ergänzen, wenn kleine Modulgruppen oder Teilverschattung sauber eingebunden werden sollen.

Vorteile

Der größte Vorteil ist die starke Integration. Planung, App, Speicher, Wallbox und Backup greifen in einem System ineinander. Für größere PV-Anlagen, Haushalte mit hohem Stromverbrauch, E-Auto oder Ersatzstrom-Wunsch ist SigenStor deshalb häufig die erste Richtung.

Nachteile und Grenzen

Nicht jedes Einfamilienhaus braucht die volle SigenStor-Plattform. Bei kleineren Standardanlagen kann TP2 ausreichend sein. Außerdem hängen EVDC und bidirektionales Laden immer von Fahrzeug, Freigabe und Systemauslegung ab.

Für wen geeignet?

SigenStor ist besonders interessant für größere Dächer, höhere Wechselrichterleistung, mehrere Batteriemodule, Backup mit Gateway und Kunden, die E-Auto, Speicher und Energiemanagement langfristig zusammen denken möchten.

Sigenergy TP2: Leise Effizienz bis 12 kW

TP2, also der Sigen Hybrid Wechselrichter v2 TP, ist die schlankere Systemrichtung innerhalb des Sigenergy-Portfolios. Der Wechselrichter hängt separat an der Wand, der Batterieturm steht daneben oder in der Nähe.

Funktionen

TP2 verbindet PV-Wechselrichter, Speicheranbindung und Energiemanagement in einer kompakteren Lösung. Die Wechselrichterleistung reicht bis 12 kW. Damit passt TP2 gut zu vielen Einfamilienhäusern, bei denen keine sehr große SigenStor-Auslegung nötig ist.

Technische Details

TP2 ist dreiphasig in typischen Leistungsklassen von 3 bis 12 kW ausgelegt. Je nach Modell sind 6 bis 24 kW maximale PV-Leistung möglich. Die DC-Seite arbeitet mit 1.100 V maximaler Eingangsspannung, 180 V Startspannung und 160 bis 1.000 V MPPT-Spannungsbereich. TP2 hat 2 MPPT-Tracker; bei den größeren Modellen sind je nach Eingang 16/32 A pro MPPT relevant. Dadurch ist TP2 stark, aber weniger flexibel als SigenStor bei vielen Dachausrichtungen oder verschatteten Teilflächen.

Auf der AC-Seite liefert TP2 3 bis 12 kW Nennausgangsleistung, bis 13,2 kVA maximale Scheinleistung und je nach Modell bis 20,1 A Ausgangsstrom. Der maximale Wirkungsgrad liegt bis etwa 98,7 Prozent, der europäische Wirkungsgrad bis etwa 98,2 Prozent. Für Batterieanbindung nutzt TP2 den SigenStor Battery Controller mit 1 bis 6 Batteriemodulen und 600 bis 900 V Batteriespannungsbereich. Für technische Leser ist wichtig: Auch bei TP2 muss Speicherleistung über Modulanzahl, Lade-/Entladeleistung der Batterien und gewünschte Backup-/Wallbox-Lasten gedacht werden. Der Wechselrichter ist nur 99 mm tief, IP66 geschützt, natürlich gekühlt und mit unter 17 kg vergleichsweise leicht.

Kompatibilität mit anderen Sigenergy-Komponenten

TP2 kann mit Sigenergy-Batterien, mySigen App, Power Sensor, Gateway/HomePro und Wallbox-Lösungen kombiniert werden. Entscheidend ist, ob Dach, Speichergröße, Backup-Wunsch und Wallbox-Anforderung zur schlankeren TP2-Auslegung passen.

Vorteile

TP2 ist schlanker, leise und preislich häufig attraktiver als eine größere SigenStor-Konfiguration. Für viele Standarddächer ist das eine gute Richtung, wenn Speicher und App-Steuerung gewünscht sind, aber keine maximale Plattformleistung gebraucht wird.

Nachteile und Grenzen

Die Grenze liegt vor allem bei größeren Anlagen, komplexeren Dächern und sehr hohen Leistungsanforderungen. TP2 hat weniger MPPT-Tracker als SigenStor und ist auf 12 kW Wechselrichterleistung begrenzt. Bei vielen Ausrichtungen, Gauben oder starkem Backup-/EVDC-Fokus kann SigenStor besser passen.

Für wen geeignet?

TP2 eignet sich für Kunden, die eine saubere Speicherlösung mit Sigenergy-App suchen, aber kein großes Turmsystem mit maximaler Leistung benötigen.

Sigenergy Neo: Kompakte Next-Gen-Lösung für Wohnhäuser

Neo ist die neue kompaktere Residential-Linie von Sigenergy. Sie soll das Portfolio in Richtung platzsparender Wohnhaus-Systeme erweitern und nicht einfach SigenStor ersetzen.

Funktionen

International wird Neo als stark integrierte Lösung gezeigt, bei der PV-Wechselrichter, Batterie, EMS und Backup-Logik enger zusammenrücken. Im Intersolar-2026-Gespräch wurde Neo als schlankere Alternative zum SigenStor beschrieben: weniger Einbautiefe, 6- und 8-kWh-Batteriemodule, Wechselrichterleistung bis etwa 15 kW und integrierte Backup-/Gateway-Funktionen im Anschlussbereich.

Technische Details

Für Neo wurden im Messegespräch 6- und 8-kWh-Batteriemodule, eine Wechselrichterleistung bis etwa 15 kW und eine stärker integrierte Backup-/Gateway-Logik genannt. Aus bisherigen Neo-Unterlagen sind außerdem 4 MPPT-Kanäle, IP66, Smart-Port-/Backup-Port-Logik, Smart Loads und EVAC-/AC-Ladeintegration relevant. Für den Blog ist aber wichtig, sauber zu trennen: Bei Neo müssen finale deutsche Daten zu Lade-/Entladeleistung, Backup-Leistung, Batteriemodul-Skalierung, Geräusch, Garantie und Wallbox-Freigaben noch projektbezogen geprüft werden.

Technisch spannend ist Neo deshalb weniger als „kleiner SigenStor“, sondern als eigene kompakte Residential-Linie. Die erwarteten 6- und 8-kWh-Module, die geringere Bautiefe und die integriertere Backup-Logik können für normale Wohnhäuser stark sein. EVDC beziehungsweise DC-Fast-Charging bleibt nach aktuellem Stand eher ein Thema des normalen SigenStor.

Kompatibilität mit anderen Sigenergy-Komponenten

Neo ist als eigene Linie zu verstehen. Die Batteriemodule sollen voraussichtlich eigene Neo-Module sein und nicht einfach mit SigenStor oder TP2 gemischt werden. Die Einbindung in mySigen App, Energiemanagement und künftig auch Wallbox-/Backup-Logik ist der entscheidende Punkt.

Vorteile

Der wichtigste Vorteil ist der kompaktere Aufbau. Für typische Wohnhäuser kann Neo spannend werden, wenn wenig Platz vorhanden ist, ein leises System gewünscht wird und eine kosteneffizientere Sigenergy-Lösung gesucht wird.

Nachteile und Grenzen

Wer maximale Leistung, sehr flexible Auslegung, EVDC oder große Anlagen plant, bleibt mit SigenStor bei der stärkeren Plattform. Außerdem zählen für konkrete Angebote in Deutschland Verfügbarkeit, Datenblätter, Preise und Praxiserfahrung.

Für wen geeignet?

Neo ist besonders interessant für klassische Wohnhäuser, bei denen eine kompakte, integrierte Speicherlösung wichtiger ist als maximale Leistung oder EVDC.

Speicher richtig dimensionieren

Speicherklasse Wann sie passt Wichtig für die Planung
6 kWh Geringerer Verbrauch, wenig Abendlast, kleinerer Speicherbedarf. Am Lastprofil ausrichten, statt nur nach Bauchgefühl zu wählen.
ca. 9 kWh Häufig passend für normale Einfamilienhäuser mit relevanter Abend- und Nachtlast. Sigenergy nennt die größere Batterie BAT 10.0; kundenverständlich liegt die nutzbare Klasse bei ca. 9 kWh.
Mehrere Module Höherer Verbrauch, E-Auto, Wärmepumpe, Homeoffice oder hoher Autarkiewunsch. Nicht nach Bauchgefühl vergrößern, sondern nach Verbrauch und Zukunftsplanung.
Sehr großer Ausbau Sonderfälle mit hohem Bedarf oder größerer Anlage. Bei EVDC und Backup gelten zusätzliche Systemgrenzen.

Speicher, Sicherheit und Winterbetrieb

Der Speicher ist bei Sigenergy nicht nur ein zusätzlicher Akku, sondern Teil des Energiesystems. Er entscheidet mit darüber, wie viel Solarstrom im eigenen Haus genutzt wird, wie gut Abend- und Nachtverbrauch abgedeckt werden und welche Backup-Reserve möglich ist.

Funktionen

Die Sigenergy-Batteriemodule speichern PV-Überschüsse und geben sie später an Hausverbraucher, Wallbox oder Backup-Verbraucher ab. Je nach Systemauslegung können mehrere Module kombiniert werden.

Technische Details

Sigenergy setzt auf LiFePO4-Batterien mit 314-Ah-Zellen. Für aktuelle PV-Berg-Einordnungen sind vor allem BAT 6.0 und BAT 10.0 relevant: Die 6-kWh-Klasse liegt bei 6,02 kWh Gesamtenergie und 5,84 kWh nutzbarer Energie, die ca. 9-kWh-Klasse bei 9,04 kWh Gesamtenergie und 8,76 kWh nutzbarer Energie. Entscheidend ist zusätzlich die Leistung: BAT 6.0 kann bis 3,0 kW laden oder entladen, BAT 10.0 bis 4,6 kW. Kurzzeitig nennt Sigenergy 4,5 kW beziehungsweise 6,9 kW Peakleistung für 10 Sekunden. Mit mehreren BAT-10-Modulen skaliert die maximale Lade-/Entladeleistung rechnerisch von 4,6 kW bei einem Modul bis 27,6 kW bei 6 Modulen.

Je Controller sind bis zu 6 Batteriemodule möglich; mit BAT 10.0 ergibt das rechnerisch bis 54,24 kWh Gesamtenergie. Die Module sind auf 100 Prozent DoD ausgelegt, IP66 geschützt und besitzen Heizpads für niedrige Temperaturen: 250 W beim BAT 6.0 und 350 W beim BAT 10.0. Sigenergy nennt außerdem bis zu 10.000 Zyklen unter definierten Zelltestbedingungen. Für Garantie und Lebensdauer wird trotzdem nicht nur der Spitzenwert betrachtet, sondern auch Nutzung, Temperatur, Internetverbindung, Zyklen und reale Betriebsweise.

Sicherheit

Das Sicherheitskonzept umfasst mehrere Schutzebenen, darunter Zelltemperaturüberwachung, Druckentlastung, Aerogel-Isolation, Hochtemperatur-Isolation und ein internes Fire-Suppression-Element. Für Kunden heißt das: Der Speicher ist technisch auf Sicherheit ausgelegt, ersetzt aber keine fachgerechte Planung und Montage.

Vorteile

Der größte Vorteil liegt im höheren Eigenverbrauch. Strom, der tagsüber erzeugt wird, kann abends, nachts oder bei passenden Einstellungen auch für wichtige Verbraucher bereitstehen. Die Lade-/Entladeleistung entscheidet dabei mit, ob der Speicher nur Grundlast glättet oder auch kurzzeitig größere Verbraucher sinnvoll unterstützt.

Grenzen

Ein größerer Speicher ist nicht automatisch besser. Entscheidend sind Verbrauchsprofil, Dachgröße, E-Auto, Wärmepumpe, Backup-Wunsch und die Frage, wie regelmäßig der Speicher wirklich genutzt wird. Bei EVDC- oder sehr starker Backup-Planung können zusätzliche Systemgrenzen wichtiger werden als die reine kWh-Zahl.

Backup und Ersatzstrom: Was das Gateway wirklich macht

Ein Speicher bedeutet nicht automatisch Ersatzstrom. Wenn bei Netzausfall wichtige Verbraucher weiterlaufen sollen, braucht das System eine passende Backup-Planung.

Funktionen

Bei Sigenergy ist das Gateway beziehungsweise HomePro dafür ein zentraler Baustein. Es kann Netzausfälle erkennen, Lasten versorgen, Smart Loads steuern und je nach Variante auch Generatorlogik einbinden.

Technische Details

Sigenergy nennt 0 ms Unterbrechung auf der Lastseite, wenn Gateway, Energy Controller und Batterie passend zusammenarbeiten und die Lasten zur Controllerleistung passen. HomePro-Varianten sind dreiphasig aufgebaut und werden je nach Ausführung mit 30 oder 60 kW Nenn-AC-Leistung geführt. Relevante Planungswerte sind außerdem Nennstrom, Anzahl der Wechselrichterverbindungen, Unterverteilung, Smart-Port, Generatorstart, Schutzklasse, Kommunikation und die Frage, ob ganze Hausbereiche oder nur definierte Stromkreise abgesichert werden.

Für technische Leser wichtig: Gateway ist nicht nur ein Umschalter, sondern die Schnittstelle für Netztrennung, Backup-Port, Smart Loads, Unterverteilung und je nach Variante Generatorstart. HomePro TP kann 30 kW abbilden, HomePro TP-L C60-2 bis 60 kW und bis zu zwei Wechselrichterverbindungen; HomePro TP-L ist laut Datenblatt jedoch nur in Österreich verfügbar. Neuere HomePro-Unterlagen führen IP54/IP55 je nach Variante; deshalb wird die konkrete Gateway-Auswahl immer projektbezogen geprüft.

Kompatibilität im System

Backup funktioniert nur sinnvoll, wenn Gateway/HomePro, Energy Controller, Batterie, Unterverteilung und Verbraucher zusammenpassen. Deshalb wird in der Planung festgelegt, ob das ganze Haus, nur wichtige Verbraucher oder bestimmte Stromkreise abgesichert werden sollen.

Vorteile

Für Kunden ist vor allem wichtig: Bei richtiger Auslegung kann das System im Netzausfall wichtige Verbraucher weiter versorgen und die Backup-Reserve gezielt verwalten.

Nachteile und Grenzen

Backup ist kein automatischer Nebeneffekt des Speichers. Es braucht Elektroplanung, Lastdefinition, passende Gateway-Variante, Batteriegröße und einen Elektrobestand, der zur gewünschten Ersatzstromlösung passt. Außerdem muss klar sein, welche Verbraucher im Ersatzstromfall wirklich laufen sollen, weil Herd, Wärmepumpe, Wallbox und große Verbraucher eine andere Planung brauchen als Licht, Router, Kühlung und Grundlast.

EVAC oder EVDC: Welche Wallbox passt?

Sigenergy bietet mit EVAC und EVDC zwei unterschiedliche Wallbox-Richtungen. Der wichtigste Unterschied: EVAC ist die klassische AC-Wallbox für zuhause, EVDC ist die stärkere DC-Lösung mit größerem V2X-Potenzial.

EVAC: Funktionen

EVAC ist die AC-Wallbox für das normale Laden zuhause. Sie kann mit PV-Überschuss, dynamischem Lastmanagement, Power Sensor, App-Steuerung und RFID-Funktionen kombiniert werden.

EVAC: Technische Details

EVAC gibt es als 7-, 11- und 22-kW-Variante mit Typ-2-Stecker oder Typ-2-Buchse. Technisch relevant sind 6 bis 32 A Ladestrom, einphasiger oder dreiphasiger Betrieb je Modell, IP65, natürliche Konvektion, integrierte DC-Fehlererkennung mit 6 mA, AC-Fehlererkennung mit 30 mA, Ethernet/WLAN/4G-Kommunikation, Modbus RTU und OCPP 1.6J. Unterstützt werden Schnellladen, solarverstärktes Laden und 100%-PV-Laden je nach Netzwerktyp.

Für dynamisches Lastmanagement misst der Power Sensor am Netzanschlusspunkt die verfügbare Leistung. Für PV-Überschussladen sind Mindeststartleistung, Phasenumschaltung, Fahrzeugverhalten und Hausanschlussleistung entscheidend: als Richtwert startet dreiphasiges Laden erst ab etwa 4,14 kW, einphasiges Laden ab etwa 1,38 kW. Reicht der PV-Überschuss nicht für die Mindestladeleistung, startet oder stoppt die Wallbox entsprechend.

EVAC: Vorteile und Grenzen

EVAC passt gut, wenn das E-Auto überwiegend zuhause geladen wird und PV-Überschussladen im Alltag wichtig ist. Grenzen entstehen durch Mindestladeleistung, Fahrzeugverhalten und die konkrete Systemfreigabe. Die neue auf der Intersolar 2026 vorgestellte AC-Wallbox ergänzt diese Richtung perspektivisch um bidirektionales AC-Laden, MID und Public-Charging-Funktionen.

EVDC: Funktionen

EVDC ist das DC-Lademodul von Sigenergy. Es arbeitet mit CCS2 und ist für schnelleres sowie bidirektionales Laden ausgelegt.

EVDC: Technische Details

Je nach Modul sind 12,5 oder 25 kW maximale Ladeleistung und ebenso 12,5 oder 25 kW maximale Entladeleistung möglich. EVDC nutzt CCS2, arbeitet im Spannungsbereich von 150 bis 1.000 V und ist mit 40 A beziehungsweise 80 A maximalem Betriebsstrom angegeben. Das Modul muss mit dem Sigen Energy Controller zusammenarbeiten, ist IP66 geschützt, aktiv gekühlt und mit fest angeschlossenen Kabellängen von 5, 7,5 oder 10 m beschrieben. Für V2X-Planung relevant sind Fahrzeugfreigabe, bidirektionaler Modus, Gateway, Messkonzept, Batterieanzahl und Systemaufbau.

EVDC: Vorteile und Grenzen

EVDC ist vor allem spannend, wenn Vehicle-to-Home oder Vehicle-to-Grid perspektivisch eine Rolle spielen. Gleichzeitig hängt bidirektionales Laden immer von Fahrzeug, Freigabe, Region, Messkonzept und Software ab. In der Kundenkommunikation bleibt außerdem die maximale Kabellänge ein praktischer Punkt.

Welche Lösung passt?

Für viele Haushalte ist EVAC die pragmatische Wallbox-Richtung. EVDC wird interessant, wenn höhere Ladeleistung, V2X und eine stärker integrierte Sigenergy-Lösung gewünscht sind.

mySigen App, KI-Modus und dynamische Tarife

Die mySigen App ist die Bedienoberfläche des Sigenergy-Systems. Sie macht sichtbar, wie PV-Anlage, Speicher, Hausverbrauch, Wallbox und Backup zusammenarbeiten.

Funktionen

Die App zeigt Energieflüsse, Speicherstand, Gerätestatus, Wallbox, Betriebsmodi, Backup-Reserve und je nach Konfiguration Smart Loads. Kunden sehen dadurch nicht nur, dass Strom erzeugt wird, sondern wann er genutzt, gespeichert oder geladen wird.

Technische Details

Die App verarbeitet Systemdaten aus Energy Controller beziehungsweise Wechselrichter, Batterie, Power Sensor, Wallbox und Gateway/HomePro. Der Power Sensor ist dabei wichtig, weil er Netzbezug, Einspeisung und verfügbare Leistung am Hausanschluss messbar macht. Dadurch können Speicher, EVAC, dynamisches Lastmanagement und Retrofit-Logik überhaupt sauber reagieren. Technisch relevant sind Ziel-SOC, Backup-Reserve, maximale Lade-/Entladeleistung, Netzimport- und Netzexportgrenzen, Ladeprioritäten, Tarifplan, Smart-Load-Regeln und die Frage, ob Wärmepumpe, Wallbox oder andere Verbraucher aktiv gesteuert werden.

Je nach Konfiguration werden Betriebsmodi, Garantieinformationen, Gerätestatus, dynamische Tarife, Direktvermarktungslogik und §14a-relevante Steuerungslogik sichtbar. Bei Smart Loads und Generatorlogik ist das Gateway die technische Voraussetzung. Bei Wallbox und DLM ist der Power Sensor die Voraussetzung, damit die App nicht nur anzeigen, sondern auch sinnvoll regeln kann.

Sigen AI Agent

Mit mySigen App 4.0 und dem angekündigten Sigen AI Agent wird diese Bedienung noch wichtiger. Im Messegespräch wurde der Agent als Oberfläche beschrieben, über die Nutzer Zielvorgaben formulieren können: zum Beispiel stärker auf günstige Day-Ahead-Preise reagieren, morgens anders entladen oder höhere Verkaufspreise stärker nutzen.

Kompatibilität im System

Der Nutzen entsteht vor allem, wenn Speicher, Direktvermarktung, dynamische Tarife, Wallbox und Backup zusammenspielen. Dann wird die App nicht nur zur Anzeige, sondern zur Steuerzentrale des Hauses.

Vorteile

Praktisch geht es um Energiemanagement mit Verbrauchsmustern, Wetter, PV-Prognosen, Strompreisen und Speicherstrategie. Das System kann dadurch besser planen, wann Batterie geladen oder entladen wird, wann große Verbraucher sinnvoll laufen und wie Spitzenlasten vermieden werden können.

Grenzen

Bei dynamischen Stromtarifen und Direktvermarktung reicht der reine Börsenpreis nicht aus. In Deutschland gehören Schnittstelle, Nebenkosten, Netzentgelte, Messkonzept, Vermarktungsmodell und Einspeisevergütung zur Beratung dazu. Genau deshalb sind App, KI-Modus und dynamischer Tarif kein Zusatzthema, sondern Teil der Inbetriebnahme.

Auch §14a EnWG passt in diese Logik: Steuerbarkeit, Leistungsbegrenzung und intelligente Verbraucher werden für moderne PV-Systeme wichtiger. Sigenergy bietet dafür technische Ansätze, die im Projekt sauber geplant und eingestellt werden.

Was kostet eine Sigenergy-Komplettanlage?

Wer nach Sigenergy Preisen sucht, sucht meistens keine Einzelkomponentenliste, sondern eine Antwort auf die Frage: Was kostet ein sinnvoll geplantes System für mein Haus? Photovoltaik Berg plant Sigenergy deshalb als komplettes Projekt inklusive Planung, Module, Speicher- und Wechselrichtersystem, Montage, Elektroplanung, Anmeldung und Inbetriebnahme.

Preisrelevant sind vor allem Dachgröße, PV-Leistung, Speicherklasse, Wechselrichter-/Systemlinie, Gateway-Wunsch, Wallbox, Elektrobestand, Leitungswege, Montagebedingungen und spätere Erweiterungen. Künftige Optionen wie Neo, neue AC-Wallbox oder SigenFlux Wärmepumpe können die Systementscheidung beeinflussen, sobald sie verfügbar und kalkulierbar sind. Eine Speicher-Nachrüstung hängt zusätzlich davon ab, was bereits vorhanden ist und wie die bestehende Anlage eingebunden werden kann.

Dieser Ratgeber zeigt deshalb keine pauschale Preisformel, sondern die Punkte, die vor einem belastbaren Angebot geklärt werden sollten.

Speicher nachrüsten bei bestehender PV-Anlage

Sigenergy ist nicht nur für neue Komplettanlagen interessant. Auch bestehende PV-Anlagen können ein Thema sein, wenn ein Speicher nachgerüstet werden soll. Das betrifft Kunden mit vorhandenen Modulen, älteren Anlagen oder Anlagen, bei denen die 20 Jahre EEG-Förderung auslaufen und Eigenverbrauch wichtiger wird.

Funktionen

Bei einer Speicher-Nachrüstung ergänzt Sigenergy die bestehende Anlage um Speicher, Sensorik und Energiemanagement. Ziel ist, PV-Überschuss nicht nur einzuspeisen, sondern im Haus zu nutzen, zu speichern oder bei passender Konfiguration für Wallbox und Verbraucher verfügbar zu machen.

Technische Details

Technisch entscheidend sind Power Sensor, Messkonzept, vorhandener Wechselrichter, Einspeisepunkt und die Frage, ob das System AC- oder DC-seitig sinnvoll ergänzt wird. Sigenergy kann vorhandene Drittanbieter-Wechselrichter über Sensorik und EMS-Logik einbinden: Bei PV-Überschuss erkennt das System Einspeisung am Sensor und kann die Batterie zur Eigenverbrauchsoptimierung laden. Bei PV-Unterdeckung versorgen vorhandener Wechselrichter, SigenStor und Netz gemeinsam die Last.

Wichtige KPI bei Retrofit sind vorhandene PV-Leistung, Wechselrichterleistung, Netzanschlusspunkt, Einspeise- und Bezugsrichtung, maximale Speicher-Ladeleistung, gewünschte Entladeleistung, Null-Einspeise- oder Eigenverbrauchslogik, Wallboxbedarf und Backup-Wunsch. Besonders die Lade-/Entladeleistung der Batterie entscheidet, ob Nachrüstung nur den Abendverbrauch verbessert oder auch größere Verbraucher sinnvoll unterstützt. Genau deshalb ist Retrofit kein reiner Geräteverkauf, sondern ein Planungsprojekt.

PV-Berg-Einordnung

Photovoltaik Berg verkauft dabei keine Einzelteile, sondern plant Speicher-Nachrüstungen als Projekt. Dazu gehören Systemauslegung, Sensorik, Power Sensor, Messkonzept, Montage, Inbetriebnahme und die Frage, wie der vorhandene Wechselrichter eingebunden wird.

Schwierige Dächer und kleine Modulgruppen mit SigenMicro

SigenMicro ist für Photovoltaik Berg kein reines Balkon-Solar-Thema, sondern ein Planungsbaustein für komplexe Dächer.

Funktionen

SigenMicro kann einzelne Modulgruppen separat einbinden. Das ist hilfreich bei Gauben, kleinen Restflächen, unterschiedlichen Ausrichtungen, Verschattung oder Bereichen, die sich schlecht in klassische Strings integrieren lassen.

Technische Details

Technisch geht es um Micro-Wechselrichter für einzelne oder kleine Modulgruppen. Für technische Leser sind vor allem die niedrige Startspannung von 20 V und der PV-/MPPT-Spannungsbereich von 16 bis 60 V interessant. Je nach Variante sind 400, 500, 800 oder 1.000 W AC-Nennleistung relevant; 1-in-1-Varianten binden ein Modul ein, 2-in-1-Varianten zwei Module. Der maximale Eingangsstrom liegt typischerweise bei 16 A je Eingang, der Kurzschlussstrom je nach Unterlage bei 20 bis 25 A je Eingang. Der maximale Wirkungsgrad liegt bis etwa 97,5 Prozent, die Schutzklasse bei IP67. Dadurch können kleine Modulbereiche unabhängig vom Hauptstring betrachtet werden.

SigenMicro besitzt ein eigenes Kommunikations- und EMS-Konzept und kann in bestimmten Regionen/Produktständen mit Sigenergy-Systemen kombiniert werden. Die genaue Auswahl hängt von Modulanzahl, Dachfläche, Verschattung, Netz-/Messkonzept, Branch-Limit und verfügbarer Produktvariante ab.

Kompatibilität

SigenMicro kann die Hauptanlage ergänzen, wenn einzelne Modulbereiche sonst ungenutzt bleiben würden. Die genaue Einbindung hängt von Dach, Wechselrichterauslegung und Messkonzept ab.

Vorteile

Der Nutzen für Kunden ist einfach: Mehr sinnvolle Dachfläche kann nutzbar werden. Statt kleine Bereiche ungenutzt zu lassen oder die Hauptstrings unnötig kompliziert zu machen, können Micro-Wechselrichter einzelne Modulbereiche besser einbinden.

Grenzen

SigenMicro ersetzt keine saubere Stringplanung. Es ist ein Ergänzungsbaustein für spezielle Dachflächen, nicht automatisch die Standardlösung für jedes Dach. Außerdem sollte SigenMicro nicht mit den Hauptsystemen SigenStor, TP2 und Neo verwechselt werden: Es löst ein Dachflächenproblem, nicht die gesamte Speicher-/Backup-/Wallbox-Planung.

Sigenergy Messehighlights der Intersolar 2026: SigenMate, AC-Wallbox und SigenFlux Wärmepumpe

Die Intersolar-2026-Neuheiten zeigen, wohin Sigenergy das System entwickelt: weg vom einzelnen Speicherprodukt, hin zu einer breiteren Hausenergie-Plattform. Für Kunden ist dabei wichtig, welche Neuheiten kurzfristig relevant werden und welche eher als Ausblick gelten.

SigenMate: kompakter Speicher für kleine PV-Situationen

SigenMate ist als steckerfähiger Speicher beziehungsweise Balkonkraftwerks-Lösung interessant, auch für kleinere Nebengebäude, Garagen oder begrenzte Modulflächen. Für Photovoltaik Berg bleibt das eher ein Randthema, weil der Schwerpunkt auf geplanten Komplettanlagen und Speicherprojekten liegt.

SigenMate: technische Details

Im Messegespräch wurden 2,7 kWh Batteriekapazität, 800 W AC-Ausgangsleistung im Standard und bis zu 1.400 W bei Elektriker-Einbau genannt. Das System soll modular mit weiteren 2,7-kWh-Modulen erweitert werden können, insgesamt bis über 18 kWh. Außerdem wurden vier MPP-Tracker, bis zu acht Solarmodule und bis etwa 4 kW PV-Leistung genannt. Für Kunden wären hier vor allem nutzbare Kapazität, Entladeleistung, Erweiterbarkeit, Eingangsleistung, Anzahl der PV-Eingänge und Anschlussart relevant.

Neue AC-Wallbox: bidirektionales Laden wird breiter

Die neue AC-Wallbox ist wichtiger für die Hauptberatung. Laut Messeaussage soll sie bidirektionales AC-Laden ergänzen, MID-fähig sein und auch Public-Charging- beziehungsweise Payment-Szenarien unterstützen. Für Kunden mit Firmenwagen, Abrechnung oder perspektivischem Vehicle-to-Home-Wunsch kann das relevant werden.

Neue AC-Wallbox: technische Details

Für die neue AC-Wallbox wurden 11 oder 22 kW Ladeleistung genannt. Zusätzlich sind bidirektionales AC-Laden, MID-Fähigkeit, Public-Charging-Einsatz und Payment-Szenarien mit QR-Code beziehungsweise Kreditkartenzahlung angekündigt. Für die spätere Einordnung zählen dann vor allem bidirektionale Lade-/Entladeleistung, Fahrzeugfreigaben, MID-/Abrechnungsfähigkeit, OCPP/Public-Charging-Funktionen, PV-Überschusslogik, Phasenumschaltung und DLM.

Kompatibilität und Grenzen der neuen Wallbox

Entscheidend bleiben Fahrzeugfreigabe, Markteinführung, Messkonzept und die Frage, ob AC-bidirektional oder EVDC im konkreten Projekt sinnvoller ist. Die neue Wallbox ergänzt das Portfolio, ersetzt aber nicht automatisch die EVDC-Frage bei V2X-Projekten.

SigenFlux: Wärmepumpe als Teil des Energiesystems

SigenFlux ist die angekündigte Sigenergy-Wärmepumpe. Der strategische Punkt ist nicht nur eine weitere Wärmepumpe, sondern die mögliche Integration in mySigen, Sigen AI Agent und das Energiemanagement. Wenn PV, Speicher, Wallbox und Wärmepumpe in einer Logik geplant werden, kann das für Haushalte mit hohem Strom- und Wärmebedarf sehr spannend werden.

SigenFlux: technische Details

Im Video wurden Modelle zwischen 12 und 18 kW genannt. Gezeigt wurden ein Außengerät und eine Hydraulikeinheit innen, inklusive kleinem Wasserpuffer; zusätzlich wurde ein größerer Standpuffer erwähnt. Für spätere Angebote zählen dann Heizleistung, Modulationsbereich, COP/SCOP, Vorlauftemperatur, Geräusch, Kältemittel, Pufferspeicher, SG-Ready-/EMS-Integration und die Steuerung über mySigen.

Was für Kunden jetzt wichtig ist

Für konkrete Projekte zählen dann Datenblätter, Verfügbarkeit, Leistungswerte und erste Praxiserfahrungen. Als Ausblick sind SigenMate, neue AC-Wallbox und SigenFlux aber wichtig, weil sie zeigen, dass Sigenergy weiter in Richtung kompletter Hausenergie-Plattform geht.

Typische Fehler bei der Sigenergy-Planung

Fehler 1: Nur auf den Speicher schauen. Speicher ist wichtig, aber nicht wichtiger als Dach, PV-Leistung und Verbrauchsprofil. Ein zu großer Speicher bringt wenig, wenn er selten genutzt wird.

Fehler 2: Backup mit Speicher verwechseln. Ein Batteriespeicher ist nicht automatisch eine Ersatzstromanlage. Backup braucht Gateway, Elektroplanung und eine klare Lastdefinition.

Fehler 3: V2X zu pauschal versprechen. EVDC und die angekündigte bidirektionale AC-Wallbox sind technisch spannend, aber bidirektionales Laden hängt von Fahrzeug, Freigabe, Region, Messkonzept und Software ab.

Fehler 4: Neo wie ein sofort verfügbares Standardsystem behandeln. Neo ist interessant, wird aber erst mit deutscher Verfügbarkeit, Daten und Praxis zur konkreten Planungsoption.

Fehler 5: Wärmepumpe als Nebensatz behandeln. Wenn perspektivisch eine Wärmepumpe dazukommt, beeinflusst das PV-Leistung, Speicherstrategie, §14a, Lastmanagement und Energiemanagement. SigenFlux macht genau diesen Zusammenhang wichtiger.

Fehler 6: Bestandsanlagen ohne Messkonzept nachrüsten. Retrofit funktioniert nur sauber, wenn Sensorik, Power Sensor, Wechselrichter, Einspeisung und App-Anzeige zusammen geplant werden.

Vom Ratgeber zum belastbaren Angebot

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Häufige Fragen

Welche Erfahrungen hat Photovoltaik Berg mit Sigenergy?

Photovoltaik Berg hat bereits weit über 500 Sigenergy-Systeme installiert, verbaut Sigenergy seit rund zwei Jahren und ist 2026 als Sigenergy Gold Partner / Gold Installer ausgezeichnet. Das PV-Berg-Team war außerdem direkt im Sigenergy-Headquarter und in der Factory in Shanghai vor Ort.

Was kostet Sigenergy mit Speicher und Montage?

Das hängt von Dach, PV-Leistung, Speicherklasse, Wechselrichterlinie, Gateway, Wallbox, Elektrobestand und Montagebedingungen ab. Photovoltaik Berg nennt öffentlich keine Einzelkomponentenpreise, sondern erstellt komplette Angebote inklusive Planung, Montage und Inbetriebnahme.

Ist SigenStor besser als TP2?

Nicht pauschal. SigenStor ist die leistungsstärkere und flexiblere Plattform, TP2 die schlankere Richtung für passende Anlagen. Entscheidend sind PV-Leistung, Dach, Speicherwunsch, MPPT-Bedarf, Backup und Wallbox.

Sollte man auf Sigenergy Neo warten?

Neo ist als kompaktere Residential-Linie interessant. Für eine konkrete Empfehlung in Deutschland zählen Verfügbarkeit, Preise und Praxiserfahrung. Wer heute kurzfristig planen möchte oder EVDC/V2X prüft, sollte SigenStor oder TP2 nicht vorschnell ausklammern.

Ist mit Sigenergy automatisch Notstrom möglich?

Nein. Ein Speicher allein bedeutet nicht automatisch Ersatzstrom. Für Backup müssen Gateway, Lasten, Unterverteilung, Batterie und Wechselrichter sauber geplant werden.

Kann die Sigenergy Wallbox bidirektional laden?

EVDC ist für bidirektionales Laden und V2X ausgelegt, aber die Funktion ist fahrzeug- und freigabeabhängig. Auf der Intersolar 2026 wurde zusätzlich eine neue bidirektionale AC-Wallbox angekündigt, die laut Messeaussage auch MID- und Public-Charging-Szenarien unterstützen soll. In der Praxis entscheiden Fahrzeugfreigabe, Abrechnung, Messkonzept und Verfügbarkeit.

Gibt es von Sigenergy auch eine Wärmepumpe?

Sigenergy hat mit SigenFlux eine eigene Wärmepumpe angekündigt. Spannend ist vor allem die mögliche Einbindung in mySigen App, Sigen AI Agent und das Energiemanagement. Für konkrete Kundenprojekte zählen Verfügbarkeit, Leistungswerte und erste Praxiserfahrungen.

Welche Speichergröße ist bei Sigenergy sinnvoll?

Das hängt vom Verbrauch ab. Für viele Einfamilienhäuser sind 6 kWh oder ca. 9 kWh die ersten sinnvollen Klassen. Größere Speicher werden interessant, wenn Abendlast, E-Auto, Wärmepumpe oder hoher Autarkiewunsch dazukommen.

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