Sigenergy-Ratgeber vom Meisterbetrieb mit Praxisbeispielen und Planungshilfe

Sigenergy Speicher im Vergleich: NEO, SigenStor und TP2

SigenStor-Anlage von Photovoltaik Berg in einem Technikraum in Weyhe
Sigenergy im echten Zuhause. Eine von uns installierte Sigenergy-Anlage. Links hängt der Zählerschrank, oben mittig das Gateway mit Smartport. Darunter befinden sich drei Batterien mit jeweils 9 kWh, zusammen 27 kWh Speicherkapazität. Rechts arbeiten zwei TP2-Wechselrichter, die parallel geschaltet sind und gemeinsam die Anlage versorgen.
Einleitung:

Tagsüber eigenen Sonnenstrom erzeugen, abends weiter nutzen und bei Stromausfall vorbereitet sein: Sigenergy verbindet diese Aufgaben in einem Energiesystem. Doch welche Lösung passt zu Ihrem Zuhause? Wir vergleichen den neuen SigenStor NEO mit SigenStor und TP2 und zeigen Ihnen den Weg zum eigenen Solarangebot.

In der mySigen App behalten Sie Erzeugung, Speicher und eingebundene Verbraucher im Blick. KI-Unterstützung und dynamische Stromtarife können dabei helfen, den Strom passend zu Ihrem Alltag zu nutzen. Diese Funktionen gehören zur Sigenergy-Plattform und sind nicht allein dem NEO vorbehalten.

Für Ersatzstrom benötigen SigenStor und TP2 ein passendes separates Gateway. Beim NEO ist die Ersatzstromtechnik bereits integriert. Leistung und Anschluss planen wir bei allen drei Systemen passend zu Ihrem Haus.

Unsere Praxisberichte und Installationsbilder zeigen bisherige SigenStor- und TP2-Anlagen. Die Einordnung des NEO beruht auf den aktuellen Herstellerunterlagen, nicht auf eigenen NEO-Langzeiterfahrungen.

Warum sich viele Hausbesitzer und Installateure für Sigenergy entscheiden

Sigenergy wurde erst 2022 gegründet. Trotzdem bieten bereits viele Installateure die Systeme an. Das hat einen guten Grund: Die Technik überzeugt die Fachbetriebe, die sie täglich einbauen und betreuen. Bei über 500 von uns installierten Sigenergy-Anlagen liegt der Anteil der Anlagen mit einem uns gemeldeten Hardwaredefekt bislang unter 1 %. In den betroffenen Fällen haben wir die Probleme direkt für unsere Kunden behoben.

Warum uns dieses Ergebnis besonders überzeugt: Bei anderen von uns installierten Systemen haben wir bei etwa 10 % der Anlagen Hardwaredefekte oder vergleichbare technische Probleme erlebt. Vor diesem Hintergrund bewerten wir unsere bisherigen Erfahrungen mit Sigenergy als außergewöhnlich positiv. Diese Zahlen beschreiben unsere eigene Installations- und Servicepraxis, keine allgemeine Herstellerstatistik.

Aus unserer Sicht gehört Sigenergy technisch zur Weltspitze und bietet zugleich ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Dazu trägt die hochautomatisierte Produktionsstätte in China bei. Die effiziente Fertigung ermöglicht es, moderne Technik zu attraktiven Preisen anzubieten.

Dazu kommt etwas, das wir als Installateur besonders schätzen: Sigenergy hört zu. Das Entwicklerteam und sogar der CEO nehmen Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge aus der Praxis ernst. Diese Nähe zu den Fachbetrieben, unsere guten Erfahrungen mit der Zuverlässigkeit und das überzeugende Verhältnis von Technik und Preis sind die Gründe, weshalb wir Sigenergy empfehlen.

Werksbesuch bei Sigenergy in China: Peter Berg, Geschäftsführer von PV Berg (ganz links), macht sich vor Ort ein Bild von der Produktion.

Was kostet eine Sigenergy-Anlage?

Die Preise für PV-Anlagen mit Sigenergy unterscheiden sich am Markt deutlich. Auch wenn derselbe Wechselrichter und Speicher angeboten werden, ist damit noch lange nicht dieselbe Leistung enthalten. Die Sigenergy-Komponenten machen nämlich nur etwa ein Drittel des Gesamtpreises aus.

Grob lässt sich der Preis einer kompletten Anlage in drei Teile aufteilen:

• Ein Drittel für die Sigenergy-Technik: Wechselrichter, Speicher und das gewählte Zubehör.
• Ein Drittel für die Anlage auf dem Dach: PV-Module und die passende Unterkonstruktion. Hier zählt vor allem, wie viele Module installiert werden und wie Ihr Dach aufgebaut ist.
• Ein Drittel für die Umsetzung: Dachmontage, Elektroinstallation, Gerüst, Anmeldung und Inbetriebnahme.

Je nach Anlagengröße und Aufwand verschieben sich diese Anteile. Die Aufteilung zeigt aber: Der Preis für Speicher und Wechselrichter allein sagt wenig darüber aus, was die fertige Anlage kostet.

Im PV-Konfigurator stellen Sie Ihre gewünschte Sigenergy-Anlage zusammen und sehen den Preis inklusive Dachmontage, Elektroinstallation und Inbetriebnahme. Wählen Sie Modultyp und Modulanzahl, Ihr Sigenergy-System und die Batteriemodule. Ergänzen Sie bei Bedarf eine Wallbox oder die Versorgung bei Stromausfall. Besonderheiten Ihres Hauses klären wir anschließend im persönlichen Angebot.

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Welches Sigenergy-System passt zu Ihrem Haus?

Vergleichen Sie im PV-Konfigurator die Systeme und stellen Sie Module, Speicher und Ausstattung für Ihr Haus zusammen.

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Sigenergy Ökosystem: Die Produkte vorgestellt

Sigenergy SigenStor mit integriertem Energy Controller und gestapelten Batteriemodulen
SigenStor: alles in einem Turm. Wechselrichter und modularer Speicher, auf Wunsch mit zusätzlichem DC-Lademodul. Zur Produktvorstellung
Sigenergy TP2 Hybrid-Wechselrichter für die separate Wandmontage
TP2: Wechselrichter ohne Lüfter. Flach an der Wand montiert, mit separatem Batterieturm. Zur Produktvorstellung
Sigenergy Speichermodule
Speicher: passend zum Verbrauch. SigenStor und TP2 nutzen BAT 6.0 und BAT 10.0. NEO hat eigene BAT 6.0 und BAT 8.0. Die Plattformen sind nicht beliebig kombinierbar. Zur Produktvorstellung
Sigenergy Gateway
Gateway: Strom fürs ganze Haus. Bei Netzausfall übernimmt das passend ausgelegte System mit Wechselrichter und Speicher die Versorgung unterbrechungsfrei. Zur Produktvorstellung
Sigenergy DC-Charger
EVDC: DC-Laden am SigenStor. Je nach Ausführung bis zu 12,5 oder 25 kW. Bidirektionales Laden setzt ein kompatibles Fahrzeug und die erforderlichen Freigaben voraus. Zur Produktvorstellung
Sigenergy EVAC AC-Wallbox
EVAC: die AC-Wallbox. Mit 11 oder 22 kW je nach Ausführung. Wie schnell Sie laden, bestimmen auch Fahrzeug und Hausanschluss. Zur Produktvorstellung
Sigenergy mySigen App
Sigenergy mySigen App: Benutzerfreundliche und intelligente App zur Steuerung und Überwachung für Sigenergy Produkte. Zur Produktvorstellung

NEO, SigenStor und TP2: Welches System passt zu Ihnen?

Auf kleinen Bildschirmen können Sie die Tabelle seitlich verschieben, um alle drei Systeme zu vergleichen.
MerkmalNEOSigenStorTP2
Passt besonders fürNeue Wohnhausanlagen mit Speicher und integriertem Ersatzstrom.Höhere Wechselrichterleistungen und das optionale DC-Lademodul im Turm.Flachen Wandaufbau mit separatem Batterieturm; mögliche Preisoption ohne Ersatzstrombedarf.
WechselrichterleistungDreiphasig 3 bis 15 kW.Dreiphasig 5 bis 30 kW.Dreiphasig 3 bis 12 kW.
Dachflächen getrennt regeln3 MPP-Tracker.Je nach Modell 2, 3 oder 4 MPP-Tracker.2 MPP-Tracker.
SpeichermoduleEigene NEO BAT 6.0 und BAT 8.0, bis zu 6 Module.BAT 6.0 und BAT 10.0, bis zu 6 Module ohne EVDC.BAT 6.0 und BAT 10.0 über einen separaten Battery Controller, bis zu 6 Module.
ErsatzstromIntegriert. Kein separates HomePro-Gateway erforderlich.Mit passendem separatem Gateway.Mit passendem separatem Gateway.
KühlungLüfterlos durch natürliche Konvektion.Geregelte aktive Kühlung.Lüfterlos durch natürliche Konvektion.
E-Auto ladenPassende AC-Wallbox. Kein bisheriges EVDC-Turmmodul.AC-Wallbox oder optionales EVDC-Modul.Passende AC-Wallbox. Kein EVDC-Turmmodul.
PlanungszeitpunktVerkauf ab sofort. Lieferung und Verbau ab Jan/Feb 2027.Liefer- und Montagetermin für die konkrete Anlage abstimmen.Liefer- und Montagetermin für die konkrete Anlage abstimmen.

Die kW-Angaben beschreiben die Wechselrichterleistung, nicht die maximale Modulleistung auf dem Dach. Für einen Preisvergleich zählen gleich ausgestattete Komplettanlagen. NEO ist nicht pauschal günstiger als TP2; entscheidend sind unter anderem Speicher und Ersatzstrom.

SigenStor NEO: eigener Sonnenstrom, Speicher und Ersatzstrom in einem System

SigenStor NEO verbindet Wechselrichter, passende Batterien und integrierte Ersatzstromtechnik in einem kompakten Aufbau. Für die Ersatzstromfunktion ist kein separates HomePro-Gateway erforderlich. Das spart ein zusätzliches Gerät. Wir planen die Anlage so, dass Leistung, Speicher und die zu versorgenden Verbraucher zusammenpassen.

SigenStor NEO mit Batteriespeicher an einer Hauswand neben einer Terrasse

Weniger einzelne Geräte, Ersatzstrom bereits integriert

Beim klassischen SigenStor und beim TP2 übernimmt ein separates Gateway die Netztrennung für den Ersatzstrombetrieb. NEO integriert diese Technik in das System. Das vereinfacht den Geräteaufbau. Wie viel Leistung bei Stromausfall bereitsteht, hängt vom Wechselrichter, den Batterien und dem Ladezustand ab. Die Versorgung Ihres Hauses muss deshalb weiterhin passend geplant und angeschlossen werden.

Die Herstellerangabe von 0 ms bezieht sich auf die lastseitige Umschaltung unter den angegebenen Testbedingungen. Sie ist keine Zusage, dass beliebig viele große Verbraucher gleichzeitig versorgt werden können. Unser weiter unten gezeigter Gateway-Praxistest betrifft die bisherige Sigenergy-Plattform, nicht den NEO.

Lüfterloser Wechselrichter und drei getrennte Solareingänge

Die dreiphasigen NEO-Wechselrichter reichen von 3 bis 15 kW. Drei MPP-Tracker regeln verschiedene Modulgruppen unabhängig voneinander. Das hilft zum Beispiel, wenn die Module auf unterschiedlich ausgerichteten Dachflächen liegen. Die genaue Aufteilung prüfen wir anhand von Dach und Modulen.

Der Controller wird durch natürliche Konvektion gekühlt und benötigt keinen Lüfter. Das vermeidet Lüftergeräusche, bedeutet aber nicht, dass jedes Betriebsgeräusch ausgeschlossen ist. Geeigneter Standort und Montageabstände bleiben wichtig.

Eigene Batterien, passend zu Ihrem Strombedarf

NEO verwendet eigene Batteriemodule der Modelle BAT 6.0 und BAT 8.0. Bis zu sechs Module lassen sich in einem Turm kombinieren. In unserer Auswahl orientieren sich die Speichergrößen an der Modellbezeichnung: Eine 24-kWh-Klasse besteht beispielsweise aus 3 × NEO BAT 8.0. Bei gleicher Größenklasse wählen wir die Kombination mit den größtmöglichen passenden Modulen.

Modellname und tatsächlicher Energievorrat sind zu unterscheiden: Laut Herstellerdatenblatt hat NEO BAT 6.0 eine Gesamtenergie von 6,02 kWh, NEO BAT 8.0 von 7,52 kWh. Die Modellbezeichnung 8.0 ist daher keine Angabe von acht nutzbaren Kilowattstunden. Technische Energiewerte und eine eingestellte Ersatzstromreserve berücksichtigen wir bei der Auslegung.

Batterien der bisherigen SigenStor- und TP2-Plattform sind nicht mit NEO kombinierbar. Für eine Erweiterung benötigen Sie ausdrücklich passende NEO-Module.

Jetzt bestellen, Lieferung und Verbau ab Jan/Feb 2027

Verkauf ab sofort. Lieferung und Verbau ab Jan/Feb 2027. Sie können Ihre Anlage bereits jetzt zusammenstellen und Ihr persönliches Angebot erstellen. Den konkreten Liefer- und Montagetermin stimmen wir für Ihr Projekt ab. Wer eine frühere Umsetzung benötigt, sollte die verfügbaren SigenStor- und TP2-Ausführungen vergleichen.

Welche Wallbox passt zum NEO?

Für das Laden zu Hause lässt sich NEO mit einer passenden AC-Wallbox kombinieren. Das bisherige EVDC-Lademodul des klassischen SigenStor lässt sich nicht in den NEO-Turm integrieren. Wenn Sie dieses DC-Lademodul oder eine höhere Wechselrichterleistung je Gerät benötigen, bleibt der klassische SigenStor eine wichtige Alternative.

Angekündigte bidirektionale Funktionen neuer Wallboxen sind nicht automatisch Bestandteil jeder angebotenen Anlage. Für Strom aus dem Auto ins Haus müssen konkrete Wallbox, Fahrzeug und Freigaben zusammenpassen.

Technische Angaben nach den aktuellen NEO-Controller- und Batterie-Datenblättern des Herstellers. Geprüft am 22.10.2026. Die Lieferplanung bei PV Berg ist vom individuellen Montagetermin zu unterscheiden.

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Sigenergy SigenStor: Der All-in-One Alleskönner

Beim SigenStor bilden Wechselrichter und Speicher einen gemeinsamen Turm. Oben sitzt der Energy Controller, darunter das DC-Lademodul (falls vorhanden) und dadrunter die Batteriemodule. Tagsüber versorgt die Anlage Ihr Haus mit Sonnenstrom. Was übrig bleibt, kann sie für den Abend speichern. Das spart ein separates Wechselrichtergerät an der Wand und verbindet Erzeugung, Speicher und auf Wunsch das Laden Ihres Autos in einem System.

SigenStor mit Energy Controller und zwei Batteriemodulen in einem PV-Berg-Projekt in Weyhe
SigenStor in Weyhe. Der Energy Controller sitzt direkt auf den Batteriemodulen. Echte PV-Berg-Installation.

Was bedeutet „All-in-One“ im Alltag?

Sie müssen nicht mehrere Apps im Blick behalten: In mySigen sehen Sie, woher Ihr Strom kommt und wohin er fließt. Der SigenStor ist ein 5-in-1-System. Auch das DC-Lademodul lässt sich direkt in den Turm integrieren. Dieses Lademodul ist eine Option, nicht automatisch Bestandteil jedes SigenStor. Dasselbe gilt für die Ersatzstromversorgung: Dafür wird beim klassischen SigenStor zusätzlich ein passendes Gateway eingeplant.

Ein Speicher, der mit Ihrem Haushalt wachsen kann

Kommt später ein E-Auto dazu oder steigt der Strombedarf, lässt sich der Speicher innerhalb der freigegebenen Systemgrenzen erweitern. Die einzelnen Batteriemodule werden separat geregelt. Dadurch lassen sich auch ältere und neue Module sowie unterschiedliche Speichergrößen miteinander kombinieren. Sinnvoll ist die Erweiterung dann, wenn Sie den zusätzlichen Speicher regelmäßig laden und nutzen können.

Für kleine Häuser und größere Anlagen

Die hier betrachteten dreiphasigen Energy Controller reichen von 5 bis 30 kW. Je nach Modell regeln zwei bis vier Eingänge die Solarmodule getrennt. Das hilft beispielsweise bei Dachflächen nach Osten, Süden und Westen. Entscheidend ist also nicht nur die Dachgröße, sondern auch, wie die Module verteilt sind.

Wann wir SigenStor empfehlen

SigenStor passt, wenn Sie einen gemeinsamen Aufbau bevorzugen, mehr Wechselrichterleistung brauchen oder gezielt das EVDC-Lademodul nutzen möchten. Auch eine Speichernachrüstung an einer bestehenden PV-Anlage lässt sich unter passenden Voraussetzungen planen. Für eine klassische Anlage bis 12 kW Wechselrichterleistung kann dagegen der TP2 die einfachere Wahl sein.

Das sollten Sie bei der Aufstellung wissen

Der Energy Controller arbeitet mit geregelter Lüftung. Ein Technikraum, eine Garage oder ein nach Herstellervorgaben geeigneter Außenplatz kommen infrage. Neben den Geräteabmessungen zählen Montageabstände, Kabelwege und die Erreichbarkeit für den Service. Für Ersatzstrom stimmen wir außerdem Batterie- und Wechselrichterleistung auf die Hauslast ab, die weiterversorgt werden soll.

Welches Sigenergy-System passt zu Ihrem Haus?

Vergleichen Sie im PV-Konfigurator die Systeme und stellen Sie Module, Speicher und Ausstattung für Ihr Haus zusammen.

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Sigenergy TP2: der flache Wandwechselrichter bis 12 kW

Der TP2 ist der flache Wandwechselrichter von Sigenergy. Die Batterie steht getrennt davon. Das ist praktisch, wenn im Hauswirtschaftsraum nicht alles übereinander Platz findet oder bereits ein geeigneter Montageplatz an der Wand vorhanden ist. Solarstrom nutzen, Überschüsse speichern und das E-Auto laden: Für diese Aufgaben braucht es nicht zwingend einen All-in-One-Turm.

Zwei Sigenergy TP2 an der Wand und ein separater Batterieturm bei einer PV-Berg-Installation in Köln
TP2 in Köln. Zwei Wandwechselrichter arbeiten hier mit einem separaten Batterieturm. Dazwischen sitzt das Gateway. Originalfoto von PV Berg.

Flach, lüfterlos und flexibel unterzubringen

Mit 9,9 Zentimetern Tiefe trägt der TP2 wenig auf. Er kommt ohne Lüfter aus und eignet sich deshalb besonders für einen geräuscharmen Aufbau. Andere Betriebsgeräusche können weiterhin auftreten. Die Batterie wird über einen eigenen Battery Controller angebunden; Wechselrichter und Speicher bleiben in der mySigen-App ein gemeinsames System.

Heute Solarstrom, später mehr Speicher

TP2 kann zunächst ohne Batterie arbeiten. Ein passender Sigenergy-Speicher lässt sich später ergänzen. Das ist interessant, wenn Sie den Einstieg aufteilen möchten. Planen Sie den Platz und die Leitungswege am besten von Anfang an mit ein. Auch eine AC-Wallbox und Ersatzstrom mit passendem Gateway sind möglich.

Passt die Leistung zu Ihrem Dach?

Die Baureihe umfasst 3 bis 12 kW Wechselrichterleistung. Zwei getrennt geregelte Solareingänge passen zu vielen Einfamilienhäusern, etwa mit Ost-West-Dach. Bei mehr Dachausrichtungen oder unterschiedlich verschatteten Teilflächen prüfen wir die Aufteilung genauer. Eine höhere Modulleistung als Wechselrichterleistung ist dabei nicht automatisch ein Problem: Entscheidend sind Dachausrichtung und zulässige Auslegung.

Der wichtigste Unterschied zum SigenStor

Das EVDC-Lademodul benötigt einen Sigen Energy Controller und lässt sich nicht direkt mit TP2 kombinieren. Für das übliche Laden über eine AC-Wallbox ist das kein Nachteil. Wer jedoch gezielt Gleichstromladen am Speicherturm möchte, sollte den klassischen SigenStor wählen.

Für wen ist TP2 die passende Wahl?

Für viele Haushalte, die Sonnenstrom abends nutzen und ihr Auto zu Hause laden möchten, bietet TP2 die benötigten Funktionen ohne den größeren Systemaufbau. Er ist besonders interessant, wenn zwei geregelte Solareingänge und maximal 12 kW Wechselrichterleistung zur Anlage passen. Ob er günstiger ist, vergleichen wir anhand gleich ausgestatteter Komplettanlagen.

Sigenergy-Speicher: Sicherheit, Leistung und Winterbetrieb

Ein Speicher macht Ihren Sonnenstrom auch nach Sonnenuntergang nutzbar. Statt den gesamten Überschuss mittags einzuspeisen, halten Sie einen Teil für Kochen, Licht und andere Verbraucher am Abend zurück. Wichtig ist nicht, den größtmöglichen Speicher zu kaufen, sondern einen, der zu Ihrem Verbrauch und zum Ertrag der Solaranlage passt.

Sigenergy-Speicher mit Energy Controller an einer geschützten Außenwand in Leverkusen
Speicher im Außenbereich. Diese PV-Berg-Installation in Leverkusen zeigt eine wandmontierte SigenStor-Lösung. Modulzahl und Bauform richten sich nach dem jeweiligen Projekt.

Speichergröße und Leistung: zwei verschiedene Fragen

Die Kapazität in Kilowattstunden beschreibt den Energievorrat. Die Leistung in Kilowatt beschreibt, wie viel Leistung die Batterien in Summe gleichzeitig abgeben können. Ein großer Vorrat allein reicht also nicht, um beliebig viele starke Geräte parallel zu versorgen. Für Wärmepumpe, Küche und Ersatzstrom müssen beide Werte zusammenpassen.

Welche Größen gibt es?

Für SigenStor und TP2 stehen die Modelle BAT 6.0 und BAT 10.0 zur Auswahl. NEO verwendet seine eigenen BAT 6.0 und BAT 8.0. In unserer Auswahl zeigen wir die Größenklassen entsprechend den Modellbezeichnungen an: 6 und 10 kWh beziehungsweise 6 und 8 kWh für NEO. Die Batterieplattformen sind nicht untereinander austauschbar.

Die technischen Energiewerte bleiben davon getrennt: Beim bisherigen BAT 6.0 sind 5,84 kWh nutzbar, beim BAT 10.0 8,76 kWh. Die NEO-Module bieten laut Datenblatt 6,02 beziehungsweise 7,52 kWh Gesamtenergie. Modellname, Gesamtenergie und nutzbare Energie sind nicht dasselbe. Für den tatsächlichen Bedarf rechnen wir mit den technischen Werten.

Bei gleicher angezeigter Größenklasse verwenden wir die größtmöglichen passenden Batteriemodule. Das bedeutet nicht, dass jeder Haushalt einen möglichst großen Speicher braucht. Entscheidend ist, wie viel Energie Sie regelmäßig speichern und nutzen können.

Später erweitern statt heute zu groß kaufen

Mehrere Module lassen sich kombinieren. Ohne EVDC sind in der hier beschriebenen Ausführung bis zu sechs Module pro Turm möglich. Sechs BAT 10.0 ergeben 52,56 kWh nutzbare Energie. Mit EVDC ist die zulässige Stapelkonfiguration gesondert zu beachten. Für ein Einfamilienhaus ist die maximale Größe selten das sinnvolle Ziel: Ein regelmäßig genutzter Speicher ist hilfreicher als zusätzliche Kapazität, die oft leer bleibt.

Wie schützt Sigenergy die Batterie?

Sigenergy verwendet Lithium-Eisenphosphat-Zellen, kurz LFP. Zur Sicherheit gehören außerdem Temperaturüberwachung, Druckentlastung, Wärmedämmung und ein internes Element zur Brandunterdrückung. Diese Schutzebenen ergänzen sich. Bei der Installation achten wir auf fachgerechte Anschlüsse, die vorgeschriebenen Abstände und einen geeigneten Standort.

Was passiert im Winter?

Die Batterien besitzen eine integrierte Heizung für kalte Bedingungen. Sie hilft, die Zellen in einem geeigneten Temperaturbereich zu betreiben, benötigt dafür aber selbst Energie. Ein geschützter Standort kann daher vorteilhaft sein. Im Winter bleibt außerdem weniger Solarüberschuss zum Speichern. Ein Tagesspeicher ist kein Vorrat vom Sommer für die dunkle Jahreszeit. Dynamische Tarife können eine zusätzliche Nutzung ermöglichen, wenn Preisunterschiede und Speicherverluste zusammenpassen.

Lebensdauer und Ersatzstromreserve richtig einordnen

Die Angabe von bis zu 10.000 Zyklen stammt aus definierten Zelltests des Herstellers. Sie beschreibt die getesteten Zellen, nicht die garantierte Betriebsdauer der gesamten Anlage. Für Ihre Anlage gelten die Garantiebedingungen der jeweiligen Geräte. Wenn Sie in der App eine Reserve für Stromausfälle einstellen, steht dieser Anteil im Alltag nicht für den normalen Abendverbrauch zur Verfügung.

Stromausfall: Was macht das Sigenergy-Gateway?

Fällt das öffentliche Stromnetz aus, trennt das Sigenergy-Gateway das Haus sicher vom Netz. Wechselrichter und Speicher übernehmen dann die Stromversorgung des ganzen Hauses. Die Umschaltung erfolgt unterbrechungsfrei.

Das separate Gateway gehört zur Ersatzstromplanung beim klassischen SigenStor und beim TP2. NEO integriert die entsprechende Technik bereits; dort wird kein zusätzliches HomePro-Gateway eingeplant.

Sigen Energy Gateway an der Garagenwand eines PV-Berg-Projekts in Soest
Das Gateway in einer echten Installation in Soest. Es ist das große weiße Wandgerät rechts. Links hängt der CCS-Ladestecker des separaten EVDC-Moduls.

Was läuft bei Stromausfall weiter?

Das ganze Haus bleibt versorgt, nicht nur einzelne Geräte oder ausgewählte Notstromsteckdosen. Licht, Kühlschrank, Router und die übrigen Hausstromkreise bleiben an die Ersatzstromversorgung angeschlossen. Wie viel Leistung gleichzeitig zur Verfügung steht, bestimmen Wechselrichter und Batterie. Deshalb dimensionieren wir das System passend zu Ihrem Haus und den Verbrauchern.

Wie schnell schaltet das Gateway um?

Bei einem Netzausfall bleibt die Versorgung durch das Sigen-System unterbrechungsfrei, mit 0,0 Millisekunden Unterbrechung. Das Gateway trennt das Haus vom öffentlichen Stromnetz, während das Sigen-System weiterläuft. So muss die Versorgung nicht erst auf eine andere Stromquelle umgeschaltet werden. Wir zeigen das in unserem eigenen Notstrom-Test. Das Video finden Sie direkt hier im Abschnitt.

Unser Notstrom-Test im Video

In unserem Praxisvideo zeigen wir die unterbrechungsfreie Umschaltung mit dem Sigenergy-Gateway bei einem Netzausfall. Die Ersatzstromlösung versorgt das ganze Haus, nicht nur einzelne Geräte.

Video direkt auf YouTube ansehen

Kann die Sonne den Speicher weiterladen?

In einem dafür geplanten Ersatzstromsystem kann die Solaranlage bei ausreichender Sonne weiter zur Versorgung beitragen und die Batterie nachladen. Nachts und bei wenig Ertrag zählt der vorhandene Energievorrat. Wie lange er reicht, hängt deshalb nicht nur von der Batteriegröße ab, sondern auch davon, welche Geräte gerade laufen. Eine in der App eingestellte Reserve schafft dafür einen Puffer.

Wärmepumpe und Wallbox brauchen eine eigene Planung

Für die Versorgung des ganzen Hauses stimmen wir die Leistung von Wechselrichter und Batterie auf Ihren Bedarf ab. Dabei berücksichtigen wir auch große Verbraucher wie Wärmepumpe und Wallbox sowie deren Anlaufleistung. Die Anschlussleistung des Gateways und die Leistung, die Wechselrichter und Batterie bereitstellen, sind unterschiedliche Größen. Entscheidend ist das passend ausgelegte Gesamtsystem.

Und ein zusätzlicher Generator?

Geeignete Gateway-Ausführungen besitzen einen Anschluss für einen Generator oder steuerbare Verbraucher. Das kann bei besonderen Anforderungen sinnvoll sein. Es ist aber eine separat zu planende Erweiterung und kein Bestandteil jeder Ersatzstromlösung. Auch TP2 kann mit passender Ausstattung Ersatzstrom ermöglichen; Neo integriert die Umschaltfunktion in seine eigene Systemarchitektur.

Sigenergy EVAC: die AC-Wallbox für zu Hause

Mit der Sigenergy EVAC laden Sie Ihr E-Auto dort, wo es ohnehin steht: zu Hause. Die separate AC-Wallbox kann Solarüberschüsse nutzen und lässt sich zusammen mit Speicher und Solaranlage über mySigen steuern. Für viele Haushalte ist das die passende Lösung für den täglichen Ladebedarf.

Sigenergy EVAC mit Typ-2-Buchse an einer Klinkerwand, installiert von PV Berg in Rheine
Die separate AC-Wallbox sitzt direkt am Stellplatz. Hier ist die Ausführung mit Typ-2-Buchse zu sehen. 

Solarstrom ins Auto, ohne ständig nachzuregeln

Im Überschussmodus passt sich die Wallbox an den Strom an, der nach dem Hausverbrauch noch übrig bleibt. Zieht eine Wolke vorbei oder wird im Haus mehr Strom gebraucht, wird die Ladeleistung angepasst. Mit geeigneter Ausstattung und Freigabe des Fahrzeugs hilft die automatische Umschaltung zwischen einer und drei Phasen, auch kleinere Überschüsse ab etwa 1,4 kW zu nutzen.

Schnell laden oder auf günstige Stunden warten

Sie entscheiden, was gerade wichtiger ist: möglichst viel eigener Sonnenstrom oder ein geladenes Auto zur nächsten Fahrt. Neben Solarüberschussladen gibt es zeitgesteuertes und schnelles Laden. Bei passender Tarifintegration kann die Steuerung auch günstige Strompreiszeiten berücksichtigen. Soll die Hausbatterie das Laden unterstützen, lässt sich ihr verbleibender Mindestladestand passend einstellen.

11 oder 22 kW: Was bringt Ihrem Auto mehr?

Für deutsche Wohnhäuser ist vor allem die 11-kW-Ausführung relevant. Die meisten Elektroautos sind mit einem 11-kW-Bordladegerät ausgestattet, was für den üblichen Betrieb vollkommen ausreicht. Die tatsächliche Ladeleistung bestimmt auch das Bordladegerät Ihres Autos. Nimmt es nur 11 kW Wechselstrom auf, lädt es an einer 22-kW-Wallbox nicht doppelt so schnell. Hausanschluss, Elektroinstallation und die erforderliche Anmeldung beziehungsweise Zustimmung des Netzbetreibers prüfen wir mit.

Damit Haus und Auto zusammenpassen

Dynamisches Lastmanagement reduziert bei Bedarf die Ladeleistung, damit am Hausanschluss genug für die übrigen Verbraucher bleibt. Dafür braucht es eine passende Messung, etwa den Sigen Power Sensor, und die richtige Einrichtung. Je nach Ausführung starten Sie per App oder RFID-Karte; erhältlich sind Varianten mit festem Kabel oder Typ-2-Buchse. Für den Alltag zählen auch Kabellänge und Montageort.

EVAC ist nicht automatisch bidirektional

Die auf der Intersolar 2026 vorgestellte EVAC G2 ist von der bisherigen Baureihe zu unterscheiden. Angekündigte Rückspeise- oder Abrechnungsfunktionen gelten nicht automatisch für eine vorhandene EVAC. Wer Strom aus dem Auto im Haus nutzen oder Ladevorgänge abrechnen möchte, sollte die konkrete Gerätevariante und Fahrzeugfreigabe vor dem Kauf klären.

Sigenergy EVDC: das DC-Lademodul im SigenStor

Das EVDC erweitert den klassischen SigenStor um einen Ladeanschluss mit Gleichstrom. Statt einer eigenständigen AC-Wallbox wird ein zusätzliches Modul in den Speicherturm eingebaut. Das ist interessant, wenn Sie zu Hause schneller nachladen möchten oder eine konkret geprüfte Lösung für Strom aus der Autobatterie suchen.

SigenStor mit integriertem EVDC-Lademodul, CCS-Ladekabel und Gateway in einer PV-Berg-Installation in Soest
EVDDas Lademodul sitzt unter dem Energy Controller im Turm. Der CCS-Stecker hängt links, das Gateway darüber. Originalfoto von PV Berg.

Was ist anders als bei einer AC-Wallbox?

Beim AC-Laden wandelt das Bordladegerät im Auto den Strom um. Das EVDC liefert Gleichstrom über einen CCS2-Stecker direkt an die Fahrzeugbatterie. Dadurch ist die Ladeleistung nicht auf die AC-Leistung des Bordladegeräts begrenzt. Solarstrom und Hausspeicher können in das gemeinsame Ladekonzept einbezogen werden.

Bis zu 25 kW, wenn die Anlagendimensionierung mitspielt

Das Modul gibt es mit bis zu 12,5 oder 25 kW. Ein anschauliches Beispiel: 25 kW über eine Stunde entsprechen rechnerisch 25 kWh Energie vor Ladeverlusten. Im Alltag hängt das Ergebnis unter anderem vom Fahrzeug, dem Batteriestand und der verfügbaren Leistung ab. Besonders hilfreich kann das sein, wenn das Auto tagsüber nur kurz zu Hause steht.

Strom zurück ins Haus: die entscheidende Prüfung

Vehicle-to-Home, kurz V2H, bedeutet: Die Autobatterie versorgt das Haus. Vehicle-to-Grid, V2G, bedeutet dagegen eine Abgabe ins öffentliche Netz. Das EVDC ist für bidirektionale Anwendungen ausgelegt. Für die Nutzung müssen Ihr Fahrzeug und die gesamte Anlage für die jeweilige Funktion freigegeben sein. Bitte klären Sie als Kunde vor der Planung die Fahrzeugfreigabe, den Softwarestand und die Garantiebedingungen mit Ihrem Fahrzeughersteller. Für V2G müssen Sie außerdem das Mess- und Vertragsmodell mit den zuständigen Netz- und Vertragspartnern klären.

Der Parkplatz gehört zur Systemplanung

EVDC benötigt den Sigen Energy Controller; es wird weder mit TP2 noch mit NEO direkt kombiniert. Das fest angeschlossene Kabel ist je nach Ausführung 7,5 oder 10 Meter lang. Die tatsächlich nutzbare Reichweite ist kleiner, wenn ein Teil des Kabels am Gerät oder entlang der Wand verläuft. Deshalb planen wir Speicherplatz und Stellplatz gemeinsam. Ist der SigenStor im Gebäude installiert, kann das Ladekabel auch durch die Außenwand geführt werden. Mit EVDC sind in der hier beschriebenen Stapelkonfiguration höchstens fünf Batteriemodule vorgesehen.

Wann lohnt sich EVDC wirklich?

Wenn Sie eine höhere Ladeleistung von bis zu 25 kW benötigen oder moderne Ladetechnik mit dem höheren Wirkungsgrad des Gleichstromladens wünschen. Für V2H muss das Auto zu Hause angeschlossen sein: Den stationären Hausspeicher ersetzt es deshalb nicht in jeder Alltagssituation.

mySigen-App: KI-Modus und dynamische Stromtarife

Wie viel Strom liefert das Dach gerade? Was verbraucht das Haus, und wie voll ist der Speicher? Die mySigen-App bringt diese Informationen zusammen. Sie sehen nicht nur Zahlen, sondern können auch festlegen, wie die Anlage Ihren Alltag unterstützen soll: mehr eigenen Solarstrom nutzen, das Auto laden oder eine Reserve für Stromausfälle bereithalten.

Echter mySigen-App-Ausschnitt mit Solarerzeugung, Hausverbrauch und ladendem Speicher aus einer PV-Berg-Inbetriebnahme
So sehen Sie den Stromfluss in mySigen. Die mySigen-App einer von uns betreuten Anlage. Zu sehen ist der Stromfluss zum Zeitpunkt der Aufnahme.

Die wichtigsten Dinge auf einen Blick

Die App zeigt Erzeugung, Hausverbrauch, Batteriestand sowie Strombezug und Einspeisung. Eingebundene Ladetechnik erscheint im selben System. So erkennen Sie beispielsweise, ob das Auto gerade vom Dach, aus der Hausbatterie oder aus dem Netz versorgt wird. Aussagekräftige Werte setzen eine korrekt eingerichtete Strommessung voraus.

Was übernimmt der KI-Modus?

Der Sigen KI-Modus berücksichtigt Verbrauchsmuster, Wetter beziehungsweise erwarteten Solarertrag und verfügbare Tarifdaten. Ein einfaches Beispiel: Für morgen ist viel Sonne angekündigt. Dann kann es sinnvoll sein, nachts Speicherplatz frei zu lassen. Wird dagegen wenig Sonne erwartet und ist Netzstrom günstig, kann ein vorbereitetes Laden aus dem Netz passen. So richtet die Steuerung Laden und Verbrauch an Solarertrag und Strompreisen aus. Wie viel Sie sparen, hängt von Ihrem Tarif, Verbrauch und den Speicherverlusten ab.

Sie müssen nicht alles der KI überlassen

Neben dem KI-Modus gibt es je nach Anlage Eigenverbrauchsoptimierung und zeitgesteuerte Betriebsarten. Sie können also auch mit klaren Ladezeiten arbeiten. Mit mySigen 4.0 hat Sigenergy zudem SigenAgent vorgestellt: eine zielorientierte Bedienung, etwa für geringere Stromkosten oder eine gewünschte Ersatzstromreserve. Welche Funktionen freigeschaltet sind, hängt von Geräten, Region und Softwarestand ab.

Was brauchen Sie für einen dynamischen Stromtarif?

Neben einem passenden Stromvertrag benötigen Sie für die zeitgenaue Abrechnung ein intelligentes Messsystem, also einen Smart Meter mit Kommunikationseinheit. Der Sigen Power Sensor ersetzt diesen Abrechnungszähler nicht. Außerdem müssen Tarifdaten und Anlage zusammenpassen. Die App schließt keinen Stromvertrag für Sie ab; Tarifauswahl, Internetanbindung und Einstellungen gehören zur Einrichtung.

Wann kann sich das lohnen?

Vor allem, wenn Sie Stromverbrauch verschieben können, etwa durch E-Auto, Speicher oder eine passend steuerbare Wärmepumpe. Entscheidend ist der vollständige Bezugspreis inklusive Aufschlägen und Gebühren, nicht allein der Börsenpreis. Beim Zwischenspeichern kommen Lade- und Entladeverluste hinzu. Ein negativer Börsenpreis bedeutet deshalb nicht automatisch kostenlosen Strom im Haus.

Unsere Empfehlung für die Einrichtung

Zuerst legen wir fest, was Ihnen wichtig ist: mehr Eigenverbrauch, ein geladenes Auto oder eine verlässliche Reserve. Danach passen wir Betriebsmodus und unterstützte Verbraucher daran an. Die gewünschte Ersatzstromreserve verkleinert den im Alltag frei nutzbaren Speicher. Eine automatische Optimierung bringt am meisten, wenn Messwerte, Tarif und diese persönlichen Prioritäten richtig hinterlegt sind.

Echte Photovoltaik Projekte mit Sigenergy Technik.

Sigenergy AC-Installation mit Speicher, Wechselrichter und Elektroverteilung in einem Technikraum Photovoltaik-Dachanlage mit neu installierten Modulen auf einem Wohnhaus in Köln DachmontageElektromontage

50859 Köln · Sigenergy

In Köln haben wir 43 JA-Solar-Module mit jeweils 450 Watt installiert. Zusammen ergibt das 19,35 kWp Leistung auf dem Dach.

Im Haus arbeiten zwei TP2-Wechselrichter mit 12 und 8 kW. Dazu kommen drei Batteriemodule der 9-kWh-Klasse und eine Ersatzstromlösung. Eine Wallbox gehört hier nicht dazu.

Sigenergy AC-Installation mit Energy Controller und SigenStor-Speicher in einer Garage Photovoltaik-Dachanlage mit Aiko-Modulen auf einem Wohnhaus in Quakenbrück DachmontageElektromontage

49610 Quakenbrück · Sigenergy

In Quakenbrück liegen 24 Aiko-Neostar-3-S-Module mit jeweils 475 Watt auf dem Dach. Zusammen: 11,4 kWp.

Der SigenStor nutzt einen Energy Controller TP12 und Batterien der 9- und 6-kWh-Klasse. Das Gateway HomePro TP übernimmt die Umschaltung bei Stromausfall. Eine Wallbox ist nicht Teil dieser Anlage.

Sigenergy AC-Installation mit Hybrid-Wechselrichter, SigenStor-Speicher und Zählerschrank in Rheine Photovoltaik-Dachanlage mit JA-Solar-Modulen auf einem Wohnhaus in Rheine DachmontageElektromontage

48429 Rheine · Sigenergy

In Rheine erzeugen 21 JA-Solar-Module mit jeweils 450 Watt den Solarstrom. Die Anlage hat 9,45 kWp Modulleistung.

Dazu passen hier ein TP2-Hybridwechselrichter mit 10 kW, Batterien der 9- und 6-kWh-Klasse und eine Wallbox. Auf Ersatzstrom wurde verzichtet.

Sigenergy SigenStor-Speicher in einem Technikraum in Weyhe Photovoltaik-Dachanlage mit AIKO-Modulen auf einem Wohnhaus in Weyhe DachmontageElektromontage

28844 Weyhe · Sigenergy

In Weyhe liegen 30 AIKO-Neostar-3S+-Module mit jeweils 475 Watt auf dem Dach. Zusammen liefern sie 14,25 kWp Modulleistung.

Ein Energy Controller 12.0 TP sitzt auf dem Batterieturm der 15-kWh-Klasse. Diese Anlage wurde ohne Wallbox und ohne Ersatzstromlösung ausgestattet.

Sigenergy SigenStor-Speicher im Außenbereich in Hamburg Photovoltaik-Dachanlage mit JA-Solar-Modulen auf einem Wohnhaus in Hamburg DachmontageElektromontage

22457 Hamburg · Sigenergy

In Hamburg kommen 18 JA-Solar-Module mit jeweils 450 Watt zum Einsatz. Die Solaranlage hat 8,1 kWp.

Der SigenStor hat einen 12-kW-Controller, Batterien der 9- und 6-kWh-Klasse sowie ein DC-Lademodul fürs Auto. Ersatzstrom ist hier nicht vorgesehen.

Speicher nachrüsten bei bestehender PV-Anlage

Ihre Solaranlage läuft schon, aber ein Speicher fehlt? Auch dann kann Sigenergy infrage kommen. Besonders interessant wird das, wenn Sie mehr eigenen Strom nutzen möchten oder die 20-jährige EEG-Vergütung Ihrer Anlage ausläuft. Die vorhandenen Geräte müssen dafür nicht automatisch alle ersetzt werden.

Funktionen

Der zusätzliche Speicher nimmt Solarstrom auf, den Sie gerade nicht brauchen. Abends gibt er ihn wieder ans Haus ab. Mit passender Ausstattung kann auch die Wallbox eingebunden werden. Dafür müssen Strommessung und Steuerung zur bestehenden Anlage passen.

Technische Details

Zuerst prüfen wir den vorhandenen Wechselrichter und die elektrischen Anschlüsse. Der Speicher kann je nach Aufbau auf der Wechselstromseite ergänzt oder anders in die Anlage eingebunden werden. Bei einem passenden Nachrüstaufbau erkennt der Power Sensor überschüssigen Strom am Hausanschluss. Die Steuerung lädt damit die Batterie. Reicht der Solarstrom nicht, versorgen Anlage, Speicher und bei Bedarf das Netz gemeinsam das Haus.

Wichtig sind nicht nur die Kilowattstunden der Batterie. Sie muss auch genug Leistung liefern können. Für Licht und Fernseher ist das eine andere Aufgabe als für mehrere große Geräte gleichzeitig. Deshalb schauen wir auf die vorhandene PV-Leistung, Wechselrichter, Hausanschluss, Lade- und Entladeleistung sowie Ihre Wünsche zu Wallbox und Ersatzstrom. Auch eine gewünschte Begrenzung der Einspeisung gehört in diese Planung.

PV-Berg-Einordnung

Wir planen die Nachrüstung als vollständiges Projekt. Dazu gehören die passenden Geräte, die Strommessung, Montage und Inbetriebnahme. Vorher klären wir, wie der bestehende Wechselrichter eingebunden wird und was Sie anschließend in der App sehen und steuern können.

Sigenergy-Neuheiten 2026: SigenMate, neue Wallbox und SigenFlux

Auf der Intersolar 2026 hat Sigenergy neben SigenStor NEO auch SigenMate, die AC-Wallbox EVAC G2 und die Wärmepumpe SigenFlux vorgestellt. NEO ist bei PV Berg ab sofort bestellbar, Lieferung und Verbau beginnen ab Jan/Feb 2027. Bei den anderen Neuheiten sind Lieferbarkeit und freigegebene Funktionen jeweils separat zu prüfen.

SigenMate: Speicher für kleine Solaranlagen

SigenMate ist ein Speicher für Balkonkraftwerke und kleinere Solaranlagen, etwa auf Garagen oder Nebengebäuden. Vier MPP-Tracker ermöglichen den Anschluss von bis zu acht Solarmodulen mit insgesamt bis zu 4 kW PV-Eingangsleistung. Die Abgabe ans Hausnetz liegt im deutschen Standardbetrieb bei 800 W. Der Speicher lässt sich auf bis zu 18,8 kWh pro System erweitern; nutzbare Kapazität und Anschlussbedingungen hängen von der konkreten Ausstattung ab.

SigenMicro-Wechselrichter, SigenMate-Speicher und AC-Wallboxen am Sigenergy-Messestand auf der Intersolar München 2026
Intersolar München 2026: SigenMicro-Wechselrichter und SigenMate-Speicher für kleine Solaranlagen. Rechts sind die neuen AC-Wallboxen zu sehen.

EVAC G2: eine neue AC-Wallbox

Die neue AC-Wallbox EVAC G2 soll beim Laden Solarertrag, Batteriestand, Strompreise und Hausverbrauch berücksichtigen. Angekündigt ist außerdem bidirektionales AC-Laden: Ein geeignetes Auto könnte damit Strom an das Haus zurückgeben. Dafür müssen Fahrzeug, Wallbox und Haussteuerung zusammenpassen. Lade- und Entladeleistung, Strommessung sowie die Freigabe für Deutschland sind vor der Planung zu prüfen. Die EVAC G2 ersetzt deshalb nicht automatisch das EVDC-Modul im SigenStor.

SigenFlux: Wärmepumpe als Teil des Energiesystems

SigenFlux ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, die Wärme aus der Außenluft für das Heizwasser nutzt. Sie soll mit Solaranlage, Speicher und Auto in die gemeinsame Energiesteuerung eingebunden werden, um beispielsweise mehr eigenen Solarstrom zum Heizen zu nutzen. Für die Auswahl sind Heizleistung, Regelbereich, Effizienz, Vorlauftemperatur, Geräusch und Kältemittel entscheidend. Welche Steuerungsfunktionen sich nutzen lassen, hängt von der freigegebenen Anlage ab.

SigenStor Neo und SigenFlux-Wärmepumpe am Sigenergy-Messestand auf der Intersolar München 2026
Intersolar München 2026: SigenStor Neo und die SigenFlux-Wärmepumpe am Sigenergy-Messestand. Die Aufnahme zeigt die angekündigten Neuheiten vor Ort.

Häufige Fragen

Ich habe schon eine PV-Anlage. Kann ich Sigenergy nachrüsten, ohne alles auszutauschen?

Ja. Bei einer passenden Nachrüstlösung können die vorhandenen Solarmodule und der bisherige Wechselrichter weiterarbeiten. Der Sigenergy-Speicher wird dann auf der Wechselstromseite eingebunden. Wir prüfen dafür den vorhandenen Wechselrichter, die Strommessung und den Anschluss. Eine zusätzliche Ersatzstromversorgung muss gesondert eingeplant werden.

Kann ich erst einen kleinen Speicher nehmen und später ein weiteres Modul ergänzen?

Ja, innerhalb der freigegebenen Systemgrenzen. Beim bisherigen SigenStor und TP2 verwenden Sie passende Batterien dieser Plattform. NEO benötigt eigene NEO-Batterien. Diese Serien lassen sich nicht beliebig mischen. Wie viele Module dazukommen dürfen, hängt vom Aufbau und einem möglichen EVDC-Modul ab. Die Erweiterung übernimmt ein Fachbetrieb.

Muss ich für Sigenergy meinen Stromanbieter oder Tarif wechseln?

Nein. Eigenen Solarstrom nutzen und Überschüsse speichern funktioniert auch mit Ihrem bisherigen Festpreistarif. Ein dynamischer Tarif ist eine zusätzliche Möglichkeit, günstige Strompreise zum Laden zu nutzen — keine Voraussetzung für die Anlage.

Warum lädt mein Speicher aus dem Netz, obwohl ich das gar nicht möchte?

Das kann an einem Ladezeitplan, dem KI-Modus oder den Reserveeinstellungen liegen und ist nicht automatisch ein Defekt. Wenn Sie hauptsächlich eigenen Solarstrom speichern möchten, prüfen wir Betriebsmodus und Ladeeinstellungen. Ein Screenshot des Energieflusses mit Uhrzeit und Batteriestand hilft, die Ursache einzugrenzen.

Habe ich bei Stromausfall im ganzen Haus Strom oder nur an einer Notsteckdose?

Bei passender Planung und Einbindung kann die Ersatzstromlösung das ganze Haus versorgen. SigenStor und TP2 benötigen dazu ein passendes Gateway; bei NEO ist die Ersatzstromtechnik integriert. Welche großen Verbraucher gleichzeitig laufen können, bestimmen Wechselrichter, Batterie und verfügbare Energie. Die Hausinstallation wird entsprechend geplant.

Wie laut ist Sigenergy? Kann die Anlage im Hauswirtschaftsraum stehen?

TP2 und NEO kommen ohne Lüfter aus. Der klassische SigenStor Energy Controller arbeitet mit geregelter aktiver Kühlung; unter höherer Last können dessen Lüfter hörbar sein. Auch lüfterlose Geräte sind nicht automatisch völlig geräuschlos. Ein Hauswirtschaftsraum kann geeignet sein, wenn Montagevorgaben und Nutzung des Raums zusammenpassen.

Verbraucht die Anlage selbst Strom, auch wenn der Speicher leer ist?

Ja. Wechselrichter, Steuerung und weitere Komponenten benötigen selbst Energie. Wie viel, hängt von Gerät, Ausstattung und Betriebszustand ab. Deshalb muss man den Eigenverbrauch der Anlage vom übrigen Hausverbrauch unterscheiden. Eine einzelne Wattzahl aus einem älteren Erfahrungsbericht lässt sich nicht auf sämtliche Sigenergy-Anlagen übertragen.

Warum unterscheiden sich Modellbezeichnung und technische Speicherkapazität?

Die Modellnamen BAT 6.0, BAT 8.0 und BAT 10.0 sind Produktbezeichnungen. Im Konfigurator verwenden wir die dazu passenden Größenklassen. Der tatsächliche Energievorrat steht im Datenblatt: NEO BAT 8.0 hat beispielsweise 7,52 kWh Gesamtenergie; beim bisherigen BAT 10.0 sind 9,04 kWh gesamt und 8,76 kWh nutzbar angegeben. Eine eingestellte Ersatzstromreserve verringert zusätzlich den im Alltag frei verfügbaren Anteil.

Kann mein E-Auto mit Sigenergy das Haus versorgen, beispielsweise ein Tesla oder Audi?

Nicht allein deshalb, weil eine Sigenergy-Wallbox installiert ist. Fahrzeug, Fahrzeugsoftware und Ladetechnik müssen die Rückspeisung gemeinsam unterstützen. Dass ein Auto geladen werden kann, bedeutet noch nicht, dass es auch Strom zurückgeben kann. Bitte klären Sie die Freigabe für Ihr genaues Modell, Baujahr und den Softwarestand sowie die Garantiebedingungen mit Ihrem Fahrzeughersteller, bevor Sie die Rückspeisefunktion einplanen.

An wen wende ich mich bei einer Störung: PV Berg oder Sigenergy?

Bei einer von uns installierten Anlage ist PV Berg Ihr erster Ansprechpartner. Halten Sie möglichst die Fehlermeldung aus der App und einen Screenshot bereit. Falls erforderlich, wird der Sigenergy-Support einbezogen. Herstellergarantie und Ansprüche aus unserem Auftrag sind dabei zu unterscheiden; nicht jedes Bauteil hat dieselbe Garantiefrist.

Kann ich SigenStor NEO schon bestellen?

Ja. Verkauf ab sofort, Lieferung und Verbau ab Jan/Feb 2027. Den konkreten Termin stimmen wir für Ihre Anlage ab.

Brauche ich beim NEO ein zusätzliches Gateway?

Für die integrierte Ersatzstromfunktion ist kein separates HomePro-Gateway erforderlich. Hausanschluss, Batterie- und Wechselrichterleistung müssen dennoch passend geplant werden.

Wann ist NEO sinnvoller als TP2 oder SigenStor?

NEO ist besonders interessant für neue Wohnhausanlagen mit Speicher und integriertem Ersatzstrom. TP2 kann ohne Ersatzstrombedarf eine preisbewusste Alternative sein. Der klassische SigenStor bleibt für höhere Wechselrichterleistungen und das bisherige EVDC-Modul relevant.

Über uns

Das Team von Photovoltaik Berg auf einem gemeinsamen Teamfoto
Die Menschen hinter den Anlagen. PV-Berg-Teamfoto aus 2025.
Originalzertifikat: Photovoltaik Berg GmbH ist Sigenergy Gold Installer 2026
Gold Installer 2026. Das Originalzertifikat von Sigenergy für Photovoltaik Berg.

Photovoltaik Berg ist Sigenergy Gold Installer 2026. Das Zertifikat sehen Sie hier im Original. Das Herstellerzertifikat kennzeichnet unsere Zusammenarbeit mit Sigenergy als Installationsbetrieb.

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Letzte Aktualisierung: 22.10.2026