Beispielprojekte mit Preisen
Die Beispiele helfen Ihnen, die Größenordnung für Ihr eigenes Haus besser einzuordnen. Sie sehen jeweils, was PV mit Speicher allein kostet und wie sich der Preis verändert, wenn die Wärmepumpe direkt mit geplant wird. So erkennen Sie schneller, ob Ihr Projekt eher im unteren, mittleren oder oberen Kostenrahmen liegt.
8 kWp PV + 9 kWh Speicher
47.000-48.000 EUR
8 kWp PV + 9 kWh Speicher + neue Wärmepumpe
Für kleinere bis mittlere Dächer, wenn vor allem Haushaltsstrom gedeckt werden soll und keine große Zusatzlast geplant ist.
10 kWp PV + 9 kWh Speicher
49.600-50.600 EUR
10 kWp PV + 9 kWh Speicher + neue Wärmepumpe
Der häufige Einstieg fürs Einfamilienhaus mit guter Balance aus Dachleistung, Speichergröße und Budget.
12 kWp PV + 9 kWh Speicher
52.200-53.200 EUR
12 kWp PV + 9 kWh Speicher + neue Wärmepumpe
Sinnvoll, wenn perspektivisch mehr Stromverbrauch dazukommt, etwa durch Wärmepumpe oder E-Auto.
15 kWp PV + 15 kWh Speicher
58.500-59.500 EUR
15 kWp PV + 15 kWh Speicher + neue Wärmepumpe
Für große Dächer und höhere Verbräuche, wenn Speicher, Wallbox und Wärmepumpe als Gesamtsystem gedacht werden.
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Angebots-Check: Was ein professionelles Angebot wirklich ausmacht
Die Beispielpreise oben zeigen den normalen Rahmen. Was sie nicht zeigen: Zwei Häuser mit gleicher PV-Leistung und gleicher Wärmepumpe können im Angebot mehrere tausend Euro auseinanderliegen, obwohl die Technik auf dem Papier identisch ist. Der Unterschied entsteht nicht bei der Modulmarke, sondern bei Dachform und Dachzustand, Leitungswegen, Elektroinstallation, Zählerschrank, Messkonzept und Heizraum.
Genau deshalb ist ein gutes Angebot keine Einkaufsliste. Es ist eine technisch professionelle Bestandsaufnahme.
Merksatz: Der gefährlichste Preis ist nicht der höchste Preis. Der gefährlichste Preis ist ein niedriger Preis, der Dach, Elektro und Heizung noch gar nicht sauber geprüft hat. Im Folgenden sehen Sie, worauf wir als Qualitäts- und Meisterbetrieb achten und was vor Ort sauber aufgenommen werden muss.
Der Wert eines Angebots zeigt sich deshalb nicht daran, ob möglichst viele Komponenten genannt werden. Wert entsteht, wenn aus der Vor-Ort-Checkliste konkrete Entscheidungen werden: Welche Dachflächen werden belegt? Wie laufen DC und AC? Ist der Zählerschrank geeignet? Passt die Wärmepumpe hydraulisch zum Haus? Welche Leistungen sind enthalten, optional oder bauseits?
Ein gutes Angebot beantwortet also nicht nur: „Welche PV-Anlage bekomme ich?“ Es beantwortet: „Welche Bedingungen hat mein Haus, welche Zusatzarbeiten sind realistisch und welche Risiken sind vor der Unterschrift bekannt?“ Der Rechner im nächsten Abschnitt ist deshalb bewusst als erster Rahmen gebaut: Er gibt eine realistische Preisrichtung, aber das belastbare Angebot entsteht erst, wenn Dach, Elektro und Heizung sauber geprüft wurden.
Kostenrechner für den ersten Rahmen
Der Rechner nutzt einen Mittelwert aus über 3.000 geprüften Angeboten der Photovoltaik Berg GmbH als Datenbasis. Er ersetzt kein Angebot, zeigt aber eine nachvollziehbare Preisrichtung.
Fazit: Kosten realistisch einordnen, dann sauber planen
PV mit Speicher und Wärmepumpe ist kein einzelner Gerätepreis, sondern ein Gesamtprojekt am Haus. Die Beispiele zeigen, welche Investitionsrahmen realistisch sind. Der Angebots-Check zeigt, warum Dach, Zählerschrank, Leitungswege, Elektroinstallation und Heizsystem vor der Entscheidung zusammen betrachtet werden müssen.
Für Sie heißt das: Nutzen Sie die Zahlen als Orientierung, aber treffen Sie die Entscheidung nicht nur nach der günstigsten Spanne. Belastbar wird der Preis erst, wenn klar ist, welche Technik zu Ihrem Haus passt, welche Arbeiten wirklich enthalten sind und wo mögliche Zusatzkosten vorab erkannt werden.
Häufige Fragen, die vor einem Angebot offen bleiben
Was kostet eine 10 kWp PV-Anlage mit Speicher und Wärmepumpe?
Im Beispiel liegt 10 kWp PV mit 9 kWh Speicher bei etwa 17.600 bis 18.600 Euro. Mit neuer Wärmepumpe liegt dieselbe Größenordnung bei etwa 49.600 bis 50.600 Euro. Ob diese Spanne passt, entscheidet sich erst nach Prüfung von Dach, Leitungswegen, Zählerschrank, Heizraum und Hydraulik.
Was kostet PV mit Speicher für ein Einfamilienhaus ohne Wärmepumpe?
Für die im Artikel gezeigten Einfamilienhaus-Beispiele liegt PV mit Speicher ohne neue Heizung bei etwa 15.000 bis 27.500 Euro. 8 kWp mit 9 kWh Speicher starten bei etwa 15.000 bis 16.000 Euro, 12 kWp mit 9 kWh Speicher bei etwa 20.200 bis 21.200 Euro und 15 kWp mit 15 kWh Speicher bei etwa 26.500 bis 27.500 Euro.
Was muss bei einem Wärmepumpe-Photovoltaik-Komplettpaket enthalten sein?
Ein echtes Komplettpaket besteht nicht nur aus Modulen, Speicher und Wärmepumpengerät. Es muss auch Montage, Wechselrichter, Elektroarbeiten, Zählerschrankprüfung, Leitungswege, Hydraulik, Warmwasser, Aufstellort, Inbetriebnahme und Anmeldung sauber regeln. Fehlen diese Punkte, ist der Preis kaum vergleichbar.
Sollte ich erst PV mit Speicher bauen und die Wärmepumpe später nachrüsten?
Das kann sinnvoll sein, wenn die bestehende Heizung noch zuverlässig läuft. Dann sollte die PV-Anlage aber so geplant werden, dass spätere Heizstromlast, Wechselrichter, Zählerschrank, Leitungswege und Platzreserven mitgedacht sind. Wenn die Heizung ohnehin ersetzt werden muss, ist die gemeinsame Planung meist sauberer.
Wann wird bei PV, Speicher und Wärmepumpe ein neuer Zählerschrank nötig?
Ein neuer oder angepasster Zählerschrank wird relevant, wenn der vorhandene Schrank nicht genug Platz, keinen passenden Zählerplatz oder keine saubere Grundlage für PV, Wärmepumpe, Wallbox und Messkonzept bietet. Vor dem Angebot müssen HAK, HES, Potentialausgleich, Verteilung und Zählerplätze geprüft werden.
Brauche ich mit Wärmepumpe automatisch einen größeren Stromspeicher?
Nein. Bei einer Wärmepumpe ist zuerst genug PV-Leistung wichtig, weil der Heizstrom vor allem in den dunkleren Monaten anfällt. Ein sehr großer Speicher ersetzt keine fehlende Wintererzeugung. Für viele Einfamilienhäuser ist ein Speicher von etwa 9 bis 15 kWh ein realistischer erster Rahmen.
Sollte eine Wallbox direkt mit eingeplant werden?
Ja, wenn ein E-Auto vorhanden oder absehbar ist. Die Wallbox verändert nicht nur den Stromverbrauch, sondern auch Lastmanagement, Leitungswege, Absicherung, Speicherstrategie und die sinnvolle PV-Größe. Selbst wenn die Wallbox später montiert wird, sollte sie im Angebot technisch vorbereitet sein.
Vom Ratgeber zum belastbaren Angebot
Wir planen PV, Speicher, Wärmepumpe, Elektro und Anmeldung zusammen. Aus einer groben Online-Recherche wird so ein Kostenrahmen, der zu Dach, Verbrauch, Zählerschrank und Budget passt.
Schicken Sie uns die Eckdaten. Wir prüfen, welche Lösung technisch und wirtschaftlich Sinn ergibt und wo Ihr Angebot schnell teurer werden könnte.
Datenstand
Die Preise basieren auf über 3.000 geprüften Angeboten der Photovoltaik Berg GmbH aus dem Jahr 2026. Keine Lockzahl, kein pauschaler Online-Schätzwert.
